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Tagebuch Working Holiday Januar 2017 – Okinawa

Tagebuch Working Holiday Januar 2017 – Okinawa

Okinawa Januar   Kapitel 1 – Strand, Sonne und Meer   Das neue Jahr startete nun endlich. 3 Monate war ich nun schon in Japan und in dieser kurzen Zeit hatte ich schon unendlich viele Menschen getroffen, die Unterschiedlicher nicht sein konnten. Immer noch in […]

Tagebuch Working Holiday Dezember 2016 – Okinawa

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  Dezember – Okinawa   Kapitel 1 – Ankunft in Naha   Da saß ich nun im Flieger, auf dem Weg zu meinem nächsten Ziel – Okinawa. Da ich keine Wintersachen mit mir rumschleppen wollte wählte ich meine Route so, dass ich den Winter über […]

Tagebuch Working Holiday November 2016 – Osaka

Tagebuch Working Holiday November 2016 – Osaka

Werbeanzeigen_Gebäude_Stadt_Osaka

 

November – Osaka

 

Kapitel 1 – Selbststudium

 

Der Monat Oktober ist so schnell vorbei gegangen, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles erlebt hatte. Einzig das Problem mit der Anmeldung für die Sprachschule blieb mir noch frisch im Gedächtnis. Meine eigene Schuld, sag ich da nur. Ich hatte es einfach vergessen oder vielleicht wollte ich es auch einfach vergessen. Ein Freund der Schule war ich ja nie wirklich gewesen….

Keine Sprachschule also, nun musste ich schauen wie ich anderweitig die Sprache lernen sollte. Den ganzen Monat über versuchte ich Online die Sprache zu lernen, aber was soll ich sagen. Ich bin nicht sehr konsequent was Lernen angeht. Bücher waren mir zu teuer und schwer, da ich alle paar Monate den Ort wechselte und Bücher einfach zu unpraktisch sind.

Das einzige Buch was ich mir kaufte war ein Light Novel. Vielleicht ergab sich ja die Möglichkeit so die Sprache zu verbessern.

-Sowas rede ich mir immer gerne ein-

Größtenteils war alles auf Kanji, ohne die Furigana. Das machte es mir natürlich schwer und bald verlor ich die Lust weiter zu lesen – obwohl ich mir eins meiner Lieblingsbücher gekauft habe.

Kurze Erklärung: Die japanische Schrift hat drei verschiedene Schriftzeichen. Hiragana, Katakana (Furigana) und Kanji. Sich alle Kanji’s sich zu merken ist fast unmöglich weswegen manchmal neben den Kanji’s die Furigana in klein stehen.

Statt also zu lernen und mein Bestes zu geben das Buch zu lesen, verbrachte ich lieber meine Zeit mit Kate.

 

Kapitel 2 – Warum so aufdringlich?

 

Der Oktober war voller Aktion und jeder Tag war etwas anderes los, dagegen war der November etwas Eintönig und Langweilig. Passend dazu veränderte sich auch das Wetter, es wurde kälter und die Blätter färbten sich in Rot, Orange und Braun.

Um der Langweile etwas zu entgehen gingen Kate und ich mal wieder in ein Café. Auch wenn an dem Tag das Wetter schön war und es nicht unangenehm kalt war entschieden wir uns in eins der Cafés im Einkaufszentrum zu gehen. Gefühlte Ewigkeiten war es her das ich eine heiße Schokolade getrunken hatte und das wollte ich unbedingt nachholen.

Zusammen tranken wir unsere heißen Getränke und quatschten über unsere Lieblingsmangas. Zum Schluss faltete Kate aus den Papierservietten zwei Kraniche die wir der Bedienung schenkten. Gemeinsam bummelten wir noch durch das Einkaufszentrum und machten einen kurzen Abstecher im Supermarkt Tamade.

 

Café_Personen_Frau_Osaka

Origami_Kranich_Zwei

 

Dort machten wir Bekanntschaft mit einen echt komischen Kerl, den wir Gott sei Dank nie wieder sahen. Anscheinend dachte er wir wären leicht zu haben.

Kate und ich standen vor dem Süßigkeiten Regal und überlegten welche wir uns denn nun kaufen sollten. Hinter uns mit seinen angeblichen Kumpel stand er da. Zuerst dachte ich wir beide wären im Weg und da ich ja eine nette Person war.

– keine Ironie oder vielleicht doch? –

Fragte ich die beiden ob sie dort hinwollen.

Was ich natürlich nach einiger Zeit bereute, überhaupt diese Frage gestellt zu haben. Er hörte gar nicht mehr auf uns mit Fragen zu löchern. Wo kommt ihr her? Wie lange bleibt ihr hier und so weiter.

Wir beide versuchten langsam und nicht allzu unhöflich zur Kasse zu gehen aber leider folgte er uns auf Schritt und Tritt und wurde immer aufdringlicher.

Sogar so aufdringlich das er dachte er könnte uns mit einer Schachtel Pocky kaufen. – Kein Scherz! Ich, immer noch bemüht höflich zu sein, lehnte natürlich ab. – Innerlich war mir zum kotzen. – Nach dem bezahlen verschwanden wir so schnell wie möglich und nach ein paar Schritten mussten wir einfach nur noch darüber lachen. Trotzdem hofften wir beide diesen Typen nie wieder zu sehen.

 

Kapitel 3 – Freunde treffen

 

Daheim angekommen erzählten wir den anderen darüber und lachten nochmal herzlich darüber. Zusammen kochten wir dann noch jeweils unser Abendessen und machten Pläne für die nächste Woche. Wir wollten beide das America Mura besuchen und da Kate Vegetarier war noch in ein vegetarisches Restaurant essen gehen.

America Mura ist ein Viertel mit Hippen Shops und Restaurants. Hier treffen sich Studenten und Schüler um nach der Schule/Uni die Zeit totzuschlagen. Mit cooler Streetart und verrückten Laternen hat dieser Stadtteil einiges zu bieten.

 

Graffiti_Gebäude_America-Mura

Laterne_Himmel_Osaka

 

Zuerst besuchten wir das vegetarische Restaurant in der Nähe von America Mura. Etwas kurios dabei, bestellte ich mir einen vegetarischen Hot Dog und dazu heiße Schokolade mit Sojamilch. Kate dagegen bestellte sich einen großen Salat und Kaffee. Unerwartet gut schmeckte der Hot Dog und ich merkte keinen Unterschied, kurz Zweifelte ich sogar und dachte der Hot Dog ist aus wirklichen Fleisch gemacht.

 

Restaurant_Stühle_Tische

Essen_HotDog_Salat_Teller

Tasse_Schokolade

Teller_Salat_Essen

 

Zu meinem Pech ging während dem Essen mein Handy kaputt. Weder den Akku raus nehmen und wieder einsetzten, noch wütend den Einschaltknopf drücken half. – Ich Glückspilz sag ich nur dazu. – Dass machte das Leben nun um einiges schwerer. Ein bisschen Hoffnung hatte ich noch das einfach nur der Akku leer war, solange musste ich aber noch warten bis wir wieder zu Hause waren.

Wir liefen durch America Mura und staunten nicht schlecht über so manche Shops. Unser Lieblingsshop war ein Klamotten Laden der außergewöhnliche Stücke verkaufte. Auch einen Manga Laden fanden wir, in dem wir am längsten Zeit verbrachten.

 

Katze_Kleidung_Cattie

Mandarake_Manga_Bücher_Geschäft

 

Glücklich und Zufrieden machten wir uns auf dem Heimweg. Mein Handy steckte ich sofort an und hoffte das es wieder funktionieren würde – was leider nicht so war. Ich schrieb noch schnell Carina eine Nachricht vom Laptop aus das mein Handy kaputt war und ich vor ihrem Hotel auf sie warten würde.

Da Carina erst in Osaka angekommen ist und noch nicht eingecheckt hatte war das die beste Lösung um ohne Handy sich zu treffen. Nach einer Weile kam sie um die Ecke mit ihren Handgepäckkoffer, wir umarmten uns und fragten gegenseitig wie es uns ging. Nachdem sie eingecheckt und ihren Koffer auf das Zimmer gebrachte hatte, gingen wir beide in ein Okonomiyaki Restaurant bei Shinsekai.

 

Herdplatte_Okonomiyaki_Restaurant

 

Bis Mitternacht liefen wir durch die Gegend und redeten über alle möglichen Dingen. Sie lud mich sogar ein, am Samstag mit ihr und einer Freundin wieder Abends Essen zu gehen. Das Angebot nahm ich gerne an und freute mich schon darauf.

Treffpunkt war vor dem Laden Zara an der Shoppingstreet Shinsaibashi. Da mein Handy immer noch kaputt war nahm ich Vorsichtshalber mein Laptop mit. Falls etwas schief laufen sollte konnte ich einfach mit dem Laptop ins Internet und ihr schreiben. Gebraucht hatte ich ihn dann doch nicht dafür brachte ich die Beiden aber zum Lachen.

Zu Dritt liefen wir bis zum Ende der Straße und hielten an in einem Gyoza Restaurant an. Dort bestellten wir uns dann Gyoza für 3 Personen und verschiedene kleine Gerichte. Wir unterhielten uns über alle möglichen Themen wie Musik, Filme und Reisen. Nach dem wir bezahlten verabschiedeten Carina und ich uns von Yumi und gingen beide zurück zu unsere Unterkünfte.

 

Restaurant_Gyoza_Osaka

 

Kapitel 4 – Alles für das nächste Ziel vorbereiten

 

Da in wenigen Wochen schon wieder der November zu Ende war und mein nächstes Ziel Okinawa war musste ich nun alles weiter Planen. Über Jetstar buchte ich meinen Flug nach Naha die Hauptstadt der Präfektur Okinawa. Mit Gepäck zahlte ich ca 80 € was meiner Meinung etwas überteuert war.

Als nächstes suchte ich über Airbnb eine Unterkunft für den ganzen Monat über. Recht schnell fand ich eine ganze Unterkunft nur für mich. War zwar etwas außerhalb von Naha aber mit Öffentlichen Verbindungen sollte das kein Problem darstellen.

Ein bisschen schaute ich mich noch um kam aber dann zu dem Entschluss das ich nichts besseres finden würde. Ich buchte noch am gleichen Tag, nun musste ich nur noch auf die Bestätigung warten.

Mit guter Laune plante ich mit Kate schon unseren nächstes Ausflug. Unser nächstes Ziel war Nara. Wir wollten unbedingt die Hirsche dort sehen. Nara war dafür berühmt frei laufende Hirsche zu haben die überhaupt nicht Menschenscheu waren. Ganz im Gegenteil sogar, sie lassen sich füttern und streicheln.

Da am Wochenende total viel los sein wird wollten wir Montags gehen. Die Zugfahrt würde ungefähr eine Stunde dauern. Weswegen wir schon um 9:00 Uhr losfahren wollten.

Am Abend bekam ich dann noch die Airbnb Bestätigung für meine Unterkunft. Mit noch besserer Laune verbrachte ich mit den anderen den Abend.

 

Kapitel 5 – Tagesausflug nach Nara

 

Montag – endlich fuhren wir nach Nara. Wie Kleinkinder freuten wir uns darauf Rehe und Hirsche zu sehen. Das Wetter sah zwar nach Regen aus, allerdings trübte das nicht unsere Vorfreude.

Mit Regenschirmen bepackt und darauf gefasst das es jeden Moment zu regnen anfängt, gingen wir zu dem großen Park in dem die ganzen Hirsche durch die Gegend liefen.

Voller Faszination schauten wir den Leuten dabei zu wie sie versuchten mit Selfiesticks Fotos mit den Hirschen zu machen. Andere wiederum fütterten die Hirsche mit Keksen die sie an einen der vielen Ständen gekauft hatten. Manche rannten sogar weg, wenn ein Hirsch angerannt kam.

 

Menschen_Hirsche_Kimono_Nara

 

Auch wir versuchten unser Glück mit den Hirschen. Die meiste Zeit liefen sie vor uns weg da wir nichts zu Essen hatten. Nach einer Weile machten wir uns auf den Weg zum Todai-ji Tempel. Dieser Tempel war für seine große Buddha Statue und für die Haupthalle, die das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt ist bekannt.

 

Hirsch_Frau_Teich_Nara

Frau_Hirsch_Bäume_Nara

Menschenmasse_Bäume_Strasse_Nara

 

Auf dem Weg zum Tempel traffen wir noch einen älteren Herren der die Hirsche die ganze Zeit mit den Keksen fütterte. Eine Weile beobachten wir ihn, jedes Mal hob er ein Stück vom Keks hoch und wartete darauf das der Hirsch seine Zunge rausstreckte. Ihm entging natürlich nicht unsere Blicke und nach kurzer Zeit durften wir sogar mitmachen. Wir unterhieltung uns noch ein bisschen mit ihm und weil er uns so mochte schenkte er uns sogar Origami Kraniche.

 

Hirsch_Mann_Nara

 

Der Eintritt kostete 500 Yen was ungefähr 4,50€ sind. Typisch Touristisch machten wir erst einmal ein Foto vor dem Gebäude. Was schon fast unmöglich schien, wir waren da nicht die einzigen die ein Foto wollten. Einigermaßen geklappt hat es dann doch und Zufrieden gingen wir zur großen Haupthalle.

 

Menschen_Todaiji_Tempel

Frau_Todaiji_Tempel_Menschen

 

Drinnen angekommen staunten wir über die Größe des Buddha’s, auch wenn es nicht die erste Buddha Statue ist die ich sehe, ist es jedes Mal trotzdem beeindruckend. Mit Sockel ist die Statue ganze 18 Meter hoch und wiegt 452 Tonnen schwer. Ganz schön groß und schwer, würde ich jetzt mal so sagen.

 

Buddha_Bronze_Tempel_Statue

 

Den Rest des Tages verbrachten wir noch im Park. Das Wetter wurde zwar immer schlechter und es Begann zu regnen. Spaß hatten wir dennoch und bestaunten die Bäume. Die ganzen Blätter waren alle in den Herbstfarben und lagen wie ein Meer aus Blättern auf dem Boden verteilt.

 

Laub_Bäume_Natur

Laub_Natur_Bäume

 

Kapitel 6 – Flohmarkt

 

Durch den Manager erfuhren wir das immer am vorletzten Wochenende des Monats ein Flohmarkt auf dem Grundstück des Tennoji Tempels stattfinden würde.

Diese Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen. Vielleicht fanden wir ja einzigartige Mitbringsel. Der Flohmarkt war über das ganze Gelände verteilt und somit ziemlich groß. Verkauft wurden gebrauchte Kimonos, Porzellan, Geschirr und so mancher Kitsch und Ramsch. Das witzigste war die kleine Porno Sektion neben den Spielsachen für die Kinder. Ich konnte mich vor lauter lachen nicht mehr beruhigen.

Wegen dem Flohmarkt war eine Art Tag der offenen Tür, weswegen wir keinen Eintritt zahlen mussten und sogar in dem kleinen Turm rauf durften. Oben hatten wir dann eine kleine Aussicht über das Gelände und die Stadt. Zum Schluss kaufte Kate sich aus Porzellan Schüsseln als Mitbringsel.

Beim rausgehen liefen wir an einen Mönch vorbei der um Almosen bat. Da ich im Leben auch einmal etwas Gutes tun wollte. Gab ich ihm 100 Yen, als ich weiterlaufen wollte hielt er mich auf. Besorgt etwas Falsch gemacht zu haben wartete ich gespannt darauf was als nächstes passieren würde. Völlig umsonst war meine Sorge, der Mönch gab mir nur eine Art Segnung. Ganz sicher bin ich mir da nicht da ich nicht verstand was er sagte.

Glücklich rannte ich zu Kate die weiter gelaufen war und nicht bemerkt hatte das ich dem Mönch etwas Geld gegeben hatte. Den Rest des Tages verbrauchten wir noch in einem Cafè und quatschten wieder über Mangas und Animes und dem Mönch.

 

Kapitel 7 – Harry Potter in 5 Tagen

 

Japanisch lernen hatte ich nun komplett aus den Augen verloren und langweilte mich stattdessen. Ab und zu arbeite ich an meinem Blog und versuchte ihn einigermaßen Professionell aussehen zu lassen.

Ich wollte mal wieder ein Buch lesen. Es kamen Zurzeit so viele gute und interessante, dass es schwer war sich zurückzuhalten. Sich zurückzuhalten hab ich dann doch geschafft und mir keine neuen Bücher für mein Kindle gekauft. Allerdings hatte ich beim stöbern bemerkt das die Harry Potter Reihe komplett kostenlos für die Premium Mitgliedschaft war.

Das weckte natürlich meine Interesse, denn glaubt mir oder nicht ich hatte die Buchreihe noch nicht gelesen. Ich weiß eine Schande für jeden Bücherwurm. Deswegen beschloss ich aus einem Reflex her mir die Bücherreihe zu holen. Die Premium Mitgliedschaft konnte man für 14 Tage kostenlos testen. Was einfach nur noch Perfekt war.

So konnte ich die ganze Harry Potter Reihe kostenlos lesen. Fünf Tage lang legte ich mein Kindle nur dann beiseite wenn ich auf die Toilette, Essen oder ins Bett musste. Erfolgreich blendete ich die ganze Welt aus und konzentrierte mich nur auf Harry Potter. Das mich die Anderen nicht für eine Statue hielten wunderte mich im nachhinein schon etwas.

 

Kapitel 8 – Auf nach Okinawa

 

Da ich die vorletzte Woche damit verbracht hatte Harry Potter in Rekordzeit zu lesen, blieb mir nur noch eine Woche übrig. Den Rest der Zeit verbrachte ich damit mich auf mein nächstes Reiseziel vorzubereiten. Bis zum Abflug vergingen die Tage recht schnell. Ich verzichtete auf eine Abschiedsparty, da ich um ehrlich zu sein unendlich froh war diesen Ort zu verlassen.

Am Tag meines Aufbruchs verabschiedete ich mich nur von Kate. Um 9:00 Uhr verließ ich das Peace House Showa, ohne ein Blick zurück machte ich mich auf dem Weg zum Bahnhof. Obwohl es ein kleiner Bahnhof war, war er ganz schön unübersichtlich.

Etwas überfordert, da ich nicht wusste wohin ich muss und wo das Gleis ist, fragte ich einen Schaffner. Gemeinsam mit einen anderen Touristen zeigte er uns den Weg zum richtigen Gleis. Ich unterhielt mich währenddessen mit dem Fremden und erfuhr das sein Geldbeutel und Reisepass geklaut wurden. Bevor ich aber etwas erwidern konnte standen wir schon bei den Schranken.

Hier trennten wir uns da er noch das mit dem Diebstahl klären musste. Ich wünschte ihm viel Glück und alles Gute. Endlich auf dem richtigen Gleis stieg ich in den Zug Richtung Flughafen. Als ich in Osaka ankam hatte ich versehentlich den Express genommen der wesentlich teurer ist als der normale Zug. Diesmal passte ich mehr auf und nahm auch den Richtigen.

Blöderweise lies ich mich von einen Japaner irritieren, der mir den Typ gab bei der nächsten Haltestelle auszusteigen und den Nächsten zu nehmen. Gesagt getan und so stieg ich aus und wartet auf den Nächsten. Der sich dann als der Express Zug herausstellte.

Na klasse…

Da ich nicht nochmal draufzahlen wollte saß ich mich neben einen schlafenden Japaner und stellte mich schlafend. Tja was soll ich groß dazu sagen? Es hat funktioniert. Früher da als geplant verbrachte ich die Zeit nochmal ins Internet zu gehen und auf Airbnb nochmal alles zu überprüfen.

Zum Glück! Muss ich hier sagen. Da ich ursprünglich geplant hatte mit dem Bus zu meiner neuen Unterkunft zu fahren hatte ich im Vorfeld meine Vermieter gefragt wie die Haltestelle in ihrer Nähe heißt. Da ich aber für einen Monat das Haus gemietet habe wollten die beiden mich Umsonst abholen.

Ein Riesen großer Stein viel mir vom Herzen. Denn wirklich kapiert hab ich die Busverbindungen in Okinawa nicht. Ich bedankte mich bei den Beiden und schrieb ihnen noch meine Ankunftszeit. Um mich für die Kostenlose Fahrt trotzdem zu bedanken kaufte ich noch schnell eine Süßigkeit ein, die ich den beiden dann überreichen wollte.

Nun hieß es Zeit totschlagen. Die Zeit bis zum Boarding verbrachte ich mit meinem neuen Handy. Endlich wurden alle aufgerufen sich anzustellen und voller Begeisterung sprang ich auf, eilte zur Stewardess und überreichte ihr mein Ticket. Auf meinem Platz machte ich es mir gemütlich und hoffte die Zeit würde so schnell wie möglich vergehen.Zu aufgeregt zum schlafen dachte ich an Okinawa und wie es dort sein wohl sein wird.

 

Fenster_Flughafen_Stahlträger

Flugzeug_Flughafen

 

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