Tagebuch Working Holiday Oktober 2016 – Osaka

15. Mai 2017

Tagebuch Working Holiday Oktober 2016 – Osaka

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Oktober – Osaka

 

Kapitel 1 – Auf nach Japan!

 

Japan – das Land meiner Träume. Nichts sehnlicher wünschte ich mir das Land zu bereisen und jede Facette kennen zu lernen. Ich wollte überprüfen ob Japan wirklich so verrückt und traditionell ist wie ich es aus Manga’s kenne und Morgen ist es endlich soweit. Ich fliege nach Japan! Ein Jahr!

Die Aufregung spürte ich erst als ich im Flieger saß und er dann auch schon prompt eine Verspätung hatte. Die Verabschiedung von meiner Mutter und meiner besten Freundin saßen mir auch noch im Magen, dass machte die ganze Sache nicht besser. Nichts desto trotz versuchte ich mich zu beruhigen und mit der Stewardess das Problem mit dem Gepäck zu lösen.

 

Deutschland_Mensch

Deutschland_Mensch

 

Gelöst wurde das Problem leider nicht, so musste ich mein Gepäck nochmal Aufgeben. Begründung: es waren zwei unterschiedliche Fluggesellschaften. Hab ich zwar nie zuvor gehört aber wenn’s denn sein muss. Wegen der Verspätung war meine Umsteigezeit nur noch auf 1 Stunde begrenzt. Ganz und gar nicht gestresst – Ironisch gemeint – suchte ich die Gepäckausgabe bei meiner Ankunft.

Ähh, wieso ist der Flughafen in Helsinki so ein Labyrinth bitte?

Chaos pur brach bei mir aus.

Endlich fand ich die richtige Gepäckausgabe um dann wie ein Idiot der Maße bis zum Ausgang zu folgen.

Okay…

Jetzt liegt mein Arsch auf Grundeis.

Etwas in Panik rannte ich zu einem Check-In Schalter von meiner Fluggesellschaft. Glücklicherweise hatte die Dame so sehr Mitleid mit mir dass sie trotz allem eine Ausnahme machte – obwohl die Zeit schon vorbei war – und mein Gepäck nochmal aufgab.

Insgesamt Zeit hatte ich nur noch 25 Minuten. Mit Affenzahn rannte ich durch den Security Check und zum richtigen Gate. Außer Puste druckte ich der Stewardess mein Ticket in die Hand, verstaute mein Handgepäck und machte es mir so gut es geht zwischen zwei Männern gemütlich. Der Flug war zwar auch kein Traum, konnte nun aber endlich entspsannen. Morgen würde ich in Osaka ankommen und somit begann mein größtes Abenteuer.

 

Kapitel 2 – Endlich angekommen

 

Müde und angespannt erreichte ich Osaka. Nun musste ich mein Gepäck holen – Gott sei Dank fand ich die richtige Gepäckausgabe – und mich Orientieren. Was gar nicht so einfach war.

Übermüdet lief ich zur Zugstation und versuchte herauszufinden wie viel ich bis zur Tennoji Station zahlen musste. Meine erste Furcht, dass alles nur in Kanji geschrieben war verpuffte sich. Recht schnell fand ich meine Station und was ich zu zahlen hatte. Die Maschine lies sich auch auf Englisch einstellen, somit hatte ich kein Problem das Ticket zu kaufen.

Bis zu meiner Unterkunft dauerte es ca. 1 Stunde und 30 Minuten. Wenn sich jemand ganz bestimmtes nicht verlaufen würde. Auch hier wieder pures Chaos und verrückte erste Eindrücke die mich überforderten. Osaka ist zwar im Vergleich zu Tokio klein aber immer noch eine Großstadt in einem fremden Land. Wie lange ich im Endeffekt für den Weg brauchte kann ich nicht mehr sagen.

Meine Unterkunft – das Peace House Showa, erreichte ich erst Nachmittags. Mit Hilfe von zwei Japanern fand ich die Unterkunft, ohne die beiden wäre ich wahrscheinlich bis Mitternacht durch die Gegend gelaufen – vielleicht sogar länger…

Das Peace House Showa war ein altes kleines Haus in einer schmalen Gasse, total unscheinbar. Dementsprechend sah es auch so von Innen aus. Mein erster Eindruck war das es auf den Bildern wesentlich besser aussah aber für den Preis akzeptabel ist.

 

 

Im Erdgeschoss, gleich beim herein kommen, kam der Gemeinschaftsraum. Links ging es zur Küche, geradeaus kamen die Duschen und die Toilette. Die Schlafräume waren im 2.Stock. Die Treppe rauf war so eng das es mich an eine Dachbodenleiter erinnerte. Insgesamt gab es 3 Schlafräume. Das Erste war für Kurzzeit Gäste und gemischt. Das Zweite und Dritte waren für Langzeitgäste, eins für Frauen und eins für Männer.

Gleich am ersten Tag machte ich die Bekanntschaft mit ein paar Langzeitgästen/Volunteer Arbeiter die wie ich lange im Peace House bleiben werden. Gamze – eine Volunteer Arbeiterin, half mir noch am gleichen Tag zum nächst gelegenen Supermarkt zu kommen und erklärte mir noch ein bisschen die Gegend. Satt und erschöpft fiel ich in mein Bett und rührte mich bis Mittags nächster Tag nicht mehr.

 

Kapitel 3 – Lange Nächte

 

Zerschlagen aber trotzdem ausgeruht startet ich in den zweiten Tag damit mich mit den anderen Gästen/Arbeiter zu unterhalten und Freundschaften zu schließen. Alle machten es mir einfach und an Gesprächsstoff mangelte es nicht. Ich lernte noch zwei weitere Arbeiter vom Peace House kennen. Collin und Fumiko – beide total freundlich und cool. Zu viert, manchmal auch zu fünft oder sechst Unternahmen wir den ganzen Monat über immer Abends etwas.

Meistens bis Mitternacht oder so wie am zweiten Tag bis 04:00 Uhr.

Dieser Abend war einer der verrücktesten die ich je hatte. Angefangen hat alles in einer Tacco Bar – die Taccos waren übrigens schrecklich – in der wir alte Videospiele zocken konnten. Der nächste Stopp war eine Takoyaki Bar die so klein war, dass gerade mal nur drei Personen sich dort aufhalten konnten. Platz war für uns nicht mehr, weswegen wir uns nur etwas zu trinken kauften und im stehen uns unterhielten.

 

Osaka_Straße_Bar_Nachts

Personen_Nachts_Osaka

 

Auch ein Rotlicht Milieu war in meiner Nähe und zusammen mit Collin, Gamze und Fumiko schaute ich mir das an. Es war definitiv anders als ich es mir vorgestellt habe. Die Frauen waren alle in Cosplay gekleidet und wartenden im sitzen auf ihre nächsten Kunden. Jeder wollte so süß und unschuldig wie möglich aussehen.

Nach einer Weile beschlossen wir nach Namba zu fahren und und in eine Karaoke Bar bis zum umfallen zu singen. Genau das Taten wir dann auch. Bis nach Mitternacht sangen wir Lieder von Justin Bieber, Tayler Swift und Nena – ich sag nur 99 Luftballons. Da wir die letzte U-Bahn verpasst haben überlegten wir was wir nun machen sollten.

 

Osaka_Namba_Werbetafel_Glica

 

Option 1:

Die Zeit in einer Bar verbringen bis um 4 Uhr die U-Bahnen wieder fahren.

Oder aber Option 2:

Nach Hause laufen.

Die Entscheidung fiel dann auf Option 1 und 2.

Wir gingen noch zu einer Shisha Bar. Mehr Alkohol floss und alle – außer mir – ging es elend und wollten so schnell wie möglich nach Hause. Auch wenn ich kein Alkohol trinke konnte ich mich den anderen nur anschließen. Ich war Hundemüde.

Um 04:00 Uhr waren wir dann endlich wieder im Peace House. Ich saß noch eine kurze Zeit mit den anderen zusammen, ging aber dann doch so schnell wie möglich ins Bett und verschlief den ganzen Tag.

 

Person_Bilder_Raum

Personen_Bier

 

 

Kapitel 4 – Probleme mit meiner Anmeldung

 

Die ganze Zeit gefeiert und nichts gemacht hab ich natürlich auch nicht, ganz im Gegenteil sogar. In der ersten Woche musste ich meine neue Wohnadresse im zuständen Rathaus anmelden. Was sich ja recht leicht anhört stellte sich als große Schwierigkeit heraus.

Mit meinen Unterlagen (Aufenthaltstitel und Reisepass) und etwas Geld machte ich mich auf dem Weg . Zum Rathaus waren es nur 2 Stationen mit dem Zug und 5 Minuten zu Fuß. Dort angekommen orientierte ich mich an der Infotafel welches Stockwerk für die Anmeldung zuständig war.

 

Gebäude_Rathaus_Osaka

 

Zielstrebig ging ich zu dem Infoschalter und erklärte im Englisch warum ich hier bin. Ab hier wurde es etwas chaotisch. Kein einziger Angestellter konnte einigermaßen gutes Englisch. Verstanden wurde ich doch ein wenig auch wenn niemand mir wirklich helfen konnte/wollte.

Zur Anmeldung musst ich auf ein Formular ausfüllen das zu allem Überfluss auf Japanisch war. Gott sei Dank gab es ein Muster auf Englisch, was die Sache etwas vereinfachte. Danach musste ich an einer kleinen Maschine, das in der Mitte des Raumes stand, eine Nummer ziehen und warten bis ich aufgerufen werde.

 

Formular_Japanisch

 

Nach kurzer Zeit war ich dann auch schon dran und übergab dem Angestellten das Formular und meinen Aufenthaltstitel. Nach ein paar Fragen auf Japanisch/Englisch gab er mir wieder eine Nummer. Warten, warten und warten hieß es nun wieder. 10 Minuten später war ich dann endlich wieder dran.

Meine Hoffnung dass das alles war was ich tun musste wurde zerstört als die Frau mir zuerst alles auf Japanisch erklärte und ich kein Wort verstand. Auf Englisch bat ich es mir nochmal zu erklären, dieses Mal auf Englisch bitte. Das überforderte sie, kam aber nach kurzer Zeit mit einem Herren zurück der Englisch konnte.

Nun zudem warum es noch nicht zu Ende war. Auf Englisch erklärte er mir das ich noch rauf in den 6.Stock rauf muss und ihnen die Papier geben. Gut, machen wir das halt noch schnell. Oben zog ich noch einmal eine Nummer und war auch gleich nach zwei Leuten dran. Ich drückte dem nächsten Angestellten meine Unterlagen in die Hand, nochmals hieß es warten.

Nach kurzer Zeit kam er mit einen schwarzen dünnen Ordner zurück, den er mir zum lesen überreichte. Alles verlief natürlich auf Japanisch, weswegen ich zu spät checkte das es die Anmeldungen für die japanischen Krankenkasse war. Die ich natürlich nicht brauchte, da ich bereits eine aus Deutschland hatte.

Ich versuchte das Problem aus der Welt zu schaffe in dem ich erklärte das ich bereits eine hatte. Auch hier sprach keiner Englisch weswegen mich keiner Verstand. Nach kurzer Zeit gab ich dann auf und fügte mich dem. Die weitere Erklärung verlief wieder in Japanisch. Das einzige was ich Verstand war das in ein paar Tagen ein Brief ankommen würde und ich dann nochmal kommen sollte.

Etwas anderes blieb mir ja nichts übrig.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich mir wie ich das Problem nun lösen könnte. Etwas einfallen wollte mir nichts deswegen beschloss ich es auf später zu verschieben wenn der Brief ankam. Vielleicht wusste ich dann mehr wenn ich ihn in der Hand hatte, dass hoffte ich zumindest.

 

Kapitel 5 – Ärger, ärger nichts als ärger

 

Das Problem mit der Krankenversicherung schob ich gedanklich sehr weit weg und kümmerte mich stattdessen um eine Sprachschule für den nächsten Monat. Gefunden hatte ich eine Sprachschule in Deutschland bereits die mich interessierte, anmelden konnte ich mich aber nur vor Ort.

Die Anmeldung versandt ich per Post und hoffte das ich bald eine Antwort erhalten würde. Danach kümmerte ich mich um meinen Blog, was ziemlich nötig war. Wirklich konzentrieren konnte ich mich nicht da mir immer noch der Besuch im Rathaus im Magen saß.

Ich redete mit Gamze, meiner Mutter, meiner Schwester und Astrid – meine beste Freundin seit Kindheitstagen, über diesen ärgerlichen Vorfall. Danach fühlte ich mich schon viel besser und so konzentrierte ich mich nicht mehr darauf und konnte die Zeit bis zum Tag an dem der Brief ankam genießen.

Der Brief kam nach einer Woche dann endlich an und voller Ungeduld riss ich ihn auf und versuchte zu entziffern um was es ging und vor allem wie viel es kosten würde. Wie nicht anders zu erwarten konnte ich es nicht lesen, geschweige denn erahnen um was es ging.

 

Brief_Papier_Japanisch

 

Jemand musste es für mich übersetzen, am besten jemand der es auf Deutsch übersetzen konnte. Heilfroh das ich jemand kannte, fragte ich sie auch gleich ob sie mir weiterhelfen konnte. Sie war Buchstäblich meine Rettung! Ich sendete alles via Line zu ihr. Nun musste ich nur noch warten.

Hier möchte ich dir nochmal dafür Danken Carina! Vielen lieben Dank, du hast mir unheimlich geholfen!

Bis alles übersetzt war vergingen ein paar Tage die ich mit den anderen verbrachte. Zeitgleich erschien auch eine neue Volunteer Arbeiterin. Ihr Name war Kate und sie blieb bis Ende Dezember in Japan. Genau wie ich war sie Buch und Manga verrückt. Gamze und ich verstanden uns auf Anhieb mit ihr und zusammen unternahmen wir viel.

Bevor ich aber nun davon erzähle möchte ich noch schnell die Geschichte mit der Versicherung zu Ende erzählen. Nachdem Carina alles übersetzt hat und ich nun eine grobe Idee hatte was los war, ging ich dort nochmal hin. Das gleiche Spiel von Anfang an. Wieder verstand mich keiner, wieder ärgerte ich mich.

Erfolglos ging ich ins Erdgeschoss und versuchte es bei einen der Angestellten, die wenigstens einigermaßen Englisch konnten. Nach einem hin und her, dass ich schon eine habe und die japanische Krankenversicherung nicht brauchte, sagte man mir ich kann es ignorieren.

Wirklich???

Das ganze hin und her nur um Ende dann zu sagen ich brauche es nicht weiter beachten.

Super! – Ironie –

Dann wird es halt von mir ignoriert. Meine einzige Sorge war das ich nicht aus dem Landverwiesen werde. Ansonsten war alles rosarot.

 

Kapitel 6 – Willkommensparty

 

Sich weiter damit zu beschäftigen stand mir auch nicht der Sinn. Nach reichlichen auskotzen bei Mutter, Schwester und bester Freundin beschloss ich mit Gamze, Fumiko und ein paar Kurzzeitgästen um Mitternacht das Denny’s zu besuchen.

 

Dennys_Restaurant_Osaka

Ramen_Reis_Menü

 

Den nächsten Tag verbrachte ich zusammen mit Gamze und Lee – ein Kurzzeitgast. Wir gingen nochmal tagsüber nach Namba und bummelten durch die Souvenirshops. Später besuchten wir noch ein Eulen Café und auf dem Weg nach Hause kauften wir uns Taiyaki – eine japanische Süßigkeit. So schlenderten wir gemütlich zurück und unterhielten uns über viele verschiedene Themen.

 

Menschen_Gebäude_Straße_Dotonbori

Shop_Personen_Osaka

Eulen_Café_Personen

Eule

Personen_Eulen

Osaka_Shop_Essen

Taiyaki_Fisch_Essen

 

Der nächster Punkt auf meiner To-Do Liste war der Tsutenkaku und Shinsekai. Beides war in der nähe meiner Unterkunft und beides war berühmt in Osaka. Der Tsutenkaku ist ein 103 Meter hoher Aussichtsturm. Oben angekommen hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Shinsekai ist eine Straße mit vielen Restaurants, die Straße ist total bunt dekoriert und ist ein starker Kontrast zu den normalen Gebäuden in Osaka.

 

Shinsekai_Tsutenkaku_Menschen_Osaka

Osaka_Tag_Wolken

 

Tage zuvor hatten wir ausgemacht am Wochenende eine Willkommensparty/Abschiedsparty für Kate, Collin und Mich zu veranstalten. Jeder kochte ein Gericht aus der Heimat. Es gab Kartoffelsuppe, Dänische Pfannkuchen, Englische Suppe, Pommes mit Sauce und vieles mehr. Wir spielten Gamecube, Gamze, Collin und Kate versuchten Queens Bohemian Rhapsody zu singen und überall waren die Leute in Gespräche verwickelt. Zum Schluss verabschiedeten wir uns alle von Collin und wünschten ihm eine gute Reise.

 

Wohnung_Personen_Essen_Party

Wohnung_Personen_Osaka

 

Der Tag nach der Feier verbrachten wir alle planlos. Daher beschlossen Kate, Gamze und ich endlich Sushi essen zu gehen. Juhuuu schreite ich nicht voller Begeisterung. Rohen Fisch zu essen war für mich das gleiche wie Erde mit Regenwürmer zu essen. Einfach nur noch widerlich. Da ich aber in Japan bin und nicht daran vorbeikomme ging ich mit. Was soll ich sagen Fisch ist auf meiner Hassliste immer noch Top 1. Dafür hatte ich mit den anderen viel Spaß.

 

Gebäude_Osaka_Sushi

Restaurant_Personen_Koch_Sushi

Sushi_Personen_Restaurant

Teller_Sushi_Essen

 

Kapitel 7 – Doch keine Sprachschule

 

Die letzten Woche im Oktober, die Zeit verging so schnell und ich hatte noch nicht wirklich viel Sightseeing gemacht. Das wollte ich auf nachholen und entschloss die nächsten paar Tage mehr von meiner Gegend zu erkunden. Einkaufszentren, Parks und Tempel es gab einiges zu sehen.

 

Park_Hochhaus_Tennoji

Gebäude_Park_Brücke_Tennoji

Park_Bäume_Teich_Tennoji

Gebäude_Tsutenkaku_Turm

Mauer_Tor_Eingang_Treppe_Tennoji_Tempel

 

Ergriffen von Japans Schönheit redete ich mit Kate über alles und wir machten Pläne in Kyoto das Kuruma Fire Festival zu besuchen. Hätte ich gewusst das es dort zum Bersten überfüllt ist, wäre ich nicht mitgekommen. Es war einfach nur noch überfüllt und ich fühlte mich total eingeengt. Der Strom der Zuschauer endete nie und das Gedränge wurde immer schlimmer und schlimmer.

Der ganze Abend lang ging das so und ich schwor nie wieder dieses Festival zu besuchen. Das einzig Gute was dabei passierte war das wir den Höhepunkt sahen. K.O kamen wir um Mitternacht zu Hause an und vielen wortwörtlich Tot ins Bett.

 

Nachts_Menschen_Häuser_Straße

Feuer_Personen_Nachts_Kuruma

Nachts_Feuer_Personen_Kuruma

Nachts_Mann_Feuer_Kuruma

Männer_Nachts_Fackel_Feuer

 

Dadurch das es so viel zu tun gab und ich so viel erlebte vergaß ich komplett die Anmeldung für die Sprachschule. Weder Bestätigungsbrief noch Email bekam ich. Trotz allem versuchte ich mein Glück und schrieb eine Email. Die Komischerweise unbeantwortet blieb.

Es war zwar Pech aber wirklich traurig machte mich das nicht. So sparte ich mir Geld redete ich mir ein und verbrachte den Rest des Tages damit mit Kate in einem Cafe im Tennoji Park. Sie schrieb für an ihren Buch weiter und ich versuchte endlich den Beitrag für meinen Blog fertig zu schreiben.

 

Frau_Café_Osaka

Getränk_Karamel_Schokolade_Caffee

Matcha_Kaffee

 

An diesen Abend checkte ein neuer Gast ein, der wie ich aus Deutschland kam. Wir verstanden uns recht gut auch wenn ich seine Ansicht vom Leben nicht wirklich teilen konnte. Zusammen sahen wir uns das Osaka Castle, den Tennoji Tempel, das Instand Ramen Museum und noch das kleine Schloss dort in der Nähe an.

 

Tempel_Turm_Tennoji_Osaka

Teich_altesGebäude_Bäume_Tennoji

Osaka_Schloß_Personen

Gebäude_See_Mauer_Osaka_Park

Schloss_Ikeda_Garten

Mann_Gras_Osaka_Ikeda

Stadt_Aussicht_Ikeda

Instant_Ramen_Museum_Gebäude_Ikeda

CupNoodle_Ramen_Stifte_Museum

 

Ende der Woche verabschiedete ich mich von Gamze die nach Tokio flog um dort als nächstes in einem Sprachcafé zu arbeiten. Traurig das sie nun Osaka verlässt umarmte ich sie und wünschte ihr alles Gute.

Es war ein komisches Gefühl das ein Monat schon vorbei war. Für mich fühlte es sich erst an als wäre eine Woche vergangen so schnell verging die Zeit.


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