Gifu im Winter Shirakawago Sehenswürdigkeiten-15

Gifu im Winter: Von historischen Städten bis hin zu Schneelandschaften

Die Präfektur Gifu ist besonders im Winter ein lohnendes Reiseziel mit ihren verschneiten Dörfern wie Shirakawa-go und historischen Städten wie Gifu und Takayama. Die Region ist bekannt für ihr gut erhaltenes Kulturerbe und die Landschaften, die im Winter unter einer dicken Schneeschicht liegen.

Egal, ob du dich für historische Burgen, regionale Küche oder die traditionellen Häuser interessierst – Gifu bietet eine Vielzahl an kulturellen Schätzen, die im Winter erst richtig zum Vorschein kommen. Meine 3-tägige Reiseroute für Gifu im Winter führt dich von der Stadt Gifu über Shirakawa-go bis nach Takayama. Dazu gebe ich dir detaillierte Tipps und Infos über die Präfektur Gifu.

Gifu im Winter: Wissenswertes und erste Tipps

📆 Wann ist die beste Zeit für Gifu im Winter?

Für eine Winterreise nach Gifu empfiehlt sich der Zeitraum zwischen Anfang Dezember und Ende Januar. Zuverlässigen Schnee gibt es vor allem von Mitte Dezember bis Ende Februar, wobei Januar und Anfang Februar die verlässlichsten Monate sind. Dann sind Orte wie Shirakawa-go und Takayama in eine Schneedecke gehüllt.

Ich selbst war Anfang Februar da und der Schnee war schon fast am Schmelzen. Ich hatte zwar noch in Shirakawa-go Glück mit der Schneelandschaft, aber in Takayama und Gifu City lag schon kein Schnee mehr und das Wetter wurde langsam wärmer.

⛰️ Höhenlage: Warum nicht überall Schnee liegt

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Die drei Orte liegen auf sehr unterschiedlichen Höhen. Gifu City liegt im Flachland und bekommt nur selten nennenswerten Schnee (das wusste ich vorher auch nicht).

Takayama liegt deutlich höher in den japanischen Alpen, Shirakawa-go noch einmal höher und in einem Tal, das für seine extremen Schneemengen bekannt ist. Wenn du also Schnee sehen willst, ist Shirakawa-go der sicherste Ort und die Stadt Gifu der unsicherste. Genau das habe ich bei meinem Besuch Anfang Februar erlebt.

🧤 Was du im Winter anziehen solltest

In Shirakawa-go und Takayama liegen die Temperaturen im Januar regelmäßig unter dem Gefrierpunkt, abends kann es deutlich kälter werden. Wichtig sind vor allem wasserfeste Schuhe mit Profil. Die Wege im Dorf werden von den vielen Besuchern zu festgetretenem Eis, und der Anstieg zum Aussichtspunkt ist steil. Dazu: Mütze, Handschuhe, Schal und mehrere Lagen an Kleidung: Zwiebellook ist hier angesagt. Die japanischen Wärmepflaster (Kairo) gibt es in jedem Konbini und sind wahre Lebensretter bei dem frostigen Wetter.

Bei den Light-up-Abenden in Shirakawa-go liegen die Temperaturen typischerweise zwischen −5 °C und −12 °C, und man steht dabei lange draußen. Für einen normalen Tagesbesuch reicht deutlich weniger.

✨ Das Shirakawa-go Winter-Light-up: Nur mit Reservierung

Wenn du schon einmal Bilder vom nächtlich beleuchteten Shirakawa-go gesehen hast: Das ist das Winter-Light-up, und du kommst dort nicht einfach so hin. Der Andrang war in den letzten Jahren so groß, dass die Besucherzahl inzwischen streng begrenzt wird.

Das Wichtigste in Kürze:

⏱️ Wann: Nur an wenigen Abenden im Januar und Februar, jeweils von 17:30 bis 19:30 Uhr. 2026 waren es vier Termine (12., 18., 25. Januar und 1. Februar).

📱 Reservierung ist Pflicht. Ohne Ticket kommst du abends nicht ins Dorf. Es gibt keine Tageskasse — wer ohne Ticket auftaucht, wird weggeschickt.

🚃 Drei Wege rein: Übernachtung im Dorf (Verlosung, Bewerbung im Oktober), Parkplatz-Reservierung (online, first come first serve), oder ein offizieller Bustour-Anbieter (Nohi Bus ab Takayama, Hokutetsu ab Kanazawa u. a.).

🚌 Mit dem normalen Linienbus geht es nicht. Der letzte reguläre Bus fährt um 17:30 Uhr ab — also genau dann, wenn das Light-up beginnt.

🔭 Der Aussichtspunkt ist abends nur mit einem speziellen Zeitfenster-Ticket zugänglich, das es fast nur für Übernachtungsgäste und ausgewählte Bustouren gibt.

🏞️ Tagesbesucher ohne Abendticket müssen das Dorf an Light-up-Tagen bis 15:00 Uhr verlassen.

📆 Die Termine fürs Folgejahr werden jeweils im September veröffentlicht. Ab dann heißt es schnell sein — die Kontingente sind teils innerhalb von Stunden weg.

Mein ehrlicher Rat: Wenn dir das Light-up wichtig ist, plane die ganze Reise darum herum und fang mindestens sechs Monate vorher an. Wenn du das nicht willst (und ich kann das gut verstehen) dann ist Shirakawa-go am Tag immer noch sehenswert und ohne jeden Reservierungsstress zu erreichen. Genau so habe ich es auch gemacht.

💡 Mein Tipp: Alternativ kannst du auch nach Gokayama (etwa 15 km nördlich, ebenfalls UNESCO, gleiche Bauweise) hat ein eigenes Light-up mit deutlich weniger Andrang.

❄️ Wetter und Verkehr: Womit du rechnen musst

Meine Anreise nach Gifu hat gleich zu Beginn nicht so funktioniert wie geplant. Ich wollte ursprünglich mit dem Bus fahren, von Kofu aus, wo ich vorher war, aber am Tag zuvor war ein Schneesturm durchgezogen und alle Busse waren gestrichen. Ich bin dann mit dem Zug gefahren und musste mehrmals umsteigen.

Das ist der wichtigste Punkt für deine Planung: Der Sturm war nicht am Reisetag, sondern am Tag davor. Trotzdem fuhr nichts. Highway-Busse reagieren auf Schnee empfindlich, und die Ausfälle wirken nach.

Ansonsten lief bei mir alles pünktlich und ohne Zwischenfälle. Das Wetter war gut, bis auf einen Regentag in Takayama.

Was du daraus mitnehmen solltest:

  • Plan Puffer ein, besonders am Abreisetag. Wenn dein Flug ab Nagoya oder Tokio geht, leg keinen Bustag direkt davor.
  • Hab einen Plan B über die Bahn. Züge fallen bei Schnee seltener aus als Busse. Für die Strecke Takayama–Nagoya gibt es mit dem Limited Express Hida eine Bahnalternative, zwischen Gifu und Shirakawa-go allerdings nicht, dort führt kein Zug hin.
  • Prüf am Vorabend den Betriebsstatus, nicht erst morgens an der Haltestelle.

 

🚗 Wenn du mit dem Auto fährst

Winterreifen sind in der Region nicht optional, sondern Pflicht. Bei Mietwagen unbedingt vorher dazubuchen. Auf den Bergstraßen gibt es Blitzeis, das aussieht wie nasser Asphalt. Wer nicht routiniert auf Schnee fährt, sollte ehrlich zu sich sein und den Bus oder Zug nehmen.

Anreise nach Gifu, Shirakawa-go und Takayama

🚃 Von Tokio nach Gifu

Von Tokio aus fährst du mit dem Tōkaidō-Shinkansen bis zum Bahnhof Nagoya und steigst dort in die JR-Tōkaidō-Linie um. Bis zum Bahnhof Gifu sind es dann noch 20 bis 30 Minuten.

Beim Shinkansen hast du die Wahl zwischen drei Zugtypen:

  • Nozomi: der schnellste, Tokio–Nagoya in etwa 1 Stunde 40 Minuten.
  • Hikari: rund 20 Minuten langsamer, hält an mehr Bahnhöfen.
  • Kodama: hält überall, deutlich länger unterwegs.

 

Wichtig für JR-Pass-Nutzer: Der Nozomi ist nicht automatisch im Japan Rail Pass enthalten. Du kannst ihn seit Oktober 2023 zwar nutzen, brauchst dafür aber ein zusätzliches Spezialticket („NOZOMI MIZUHO Ticket“), das pro Strecke extra kostet. Der Hikari ist vollständig im Pass enthalten und nur rund 20 Minuten langsamer (für die meisten die bessere Wahl). Wer ohne Zusatzticket in einen Nozomi steigt, zahlt im Zug den vollen regulären Fahrpreis nach.

🚃 Von Gifu nach Shirakawa-go

Die einfachste Art, um nach Shirakawa-go zu gelangen, ist der Highway-Bus. Es fahren mehrere Busse am Tag von Nagoya (Meitetsu Bus Center) über Gifu (Kosoku Kakamigahara) bis nach Shirakawa-go.

Die einfache Fahrt dauert zwischen 2 und 3 Stunden, die Preise starten bei etwa 3.600 Yen. Der Japan Rail Pass ist für Highway-Busse nicht gültig. Reservierungen können über Willer Express gemacht werden.

💡 Meine Tipps

  • Reservierungen für die Highway-Busse können nur einen Monat im Voraus gemacht werden.
  • Und ein zweiter Hinweis aus eigener Erfahrung: Verlass dich im Winter nicht blind auf den Bus. Bei mir sind die Busse nach einem Schneesturm ausgefallen.

🚃 Von Shirakawa-go nach Takayama

Die Strecke Shirakawa-go nach Takayama wird von Nohi Bus bedient, teils in Kooperation mit Hokutetsu Bus. Die Fahrt dauert rund 50 bis 60 Minuten. Es fahren mehrere Busse am Tag, auch am späteren Nachmittag. Du kannst Shirakawa-go also gut als Tagesziel einplanen und abends nach Takayama weiterfahren.

Ein Teil der Verbindungen ist reservierungspflichtig, andere sind frei zugänglich (Anstellen an der Haltestelle). In der Wintersaison und an Wochenenden würde ich immer reservieren.

Reservierungen sind online über Japan Bus Online, Willer Express oder Klook möglich oder direkt am Abfahrtstag vor Ort im Busterminal.

🚃 Weiterreise ab Takayama

Takayama ist ein guter Knotenpunkt: Von hier kommst du in drei Richtungen weiter, je nachdem, wie deine Japanreise weitergeht.

Richtung Süden: Nagoya (und weiter nach Tokio, Kyoto oder Osaka)

Das ist der klassische Weg zurück. Du hast zwei Optionen:

Mit dem Zug (JR Limited Express Hida): Der Hida fährt direkt von Takayama nach Nagoya und braucht dafür rund 2 Stunden 20 Minuten. Er fährt etwa zehnmal täglich und ist vollständig im Japan Rail Pass enthalten. Wenn du einen Pass hast, ist das klar die beste Wahl. Die Strecke gilt außerdem als eine der schönsten Zugfahrten Japans, weil sie dem Fluss durch die Berge folgt. Sitzplatzreservierung ist mit dem Pass kostenlos und im Winter empfehlenswert.

Mit dem Highway-Bus: Nohi Bus, Meitetsu Bus und JR Tokai Bus betreiben gemeinsam eine Linie Takayama–Nagoya. Die Fahrt dauert rund 2 Stunden 40 Minuten (kaum länger als der Zug und ist deutlich günstiger). Der Bus hält am Meitetsu-Buscenter und am JR-Bahnhof Nagoya. Ohne JR-Pass ist der Bus die günstigere Option. Alle Highway-Busse sind reservierungspflichtig.

Ab Nagoya bist du mit dem Shinkansen in rund 1 Stunde 40 Minuten in Tokio, in etwa 35 Minuten in Kyoto und in knapp einer Stunde in Osaka. Denk an den Nozomi-Zuschlag, falls du mit JR-Pass reist, siehe oben.

Richtung Norden: Kanazawa

Wenn du weiter ans Japanische Meer willst, ist Kanazawa der naheliegende nächste Stopp. Für viele Reisende ist es sogar der eigentliche Grund, Takayama in die Route zu nehmen. Die Stadt hat mit dem Kenrokuen einen der drei berühmtesten Gärten Japans, ein gut erhaltenes Geisha-Viertel und eine Burg. Weil Kanazawa im Krieg verschont blieb, ist die historische Bausubstanz noch da.

Mit dem Direktbus: Der Nohi-Bus fährt von Takayama über Shirakawa-go bis nach Kanazawa, alle ein bis zwei Stunden, Fahrtzeit gut zwei Stunden. Reservierung ist Pflicht. Der Japan Rail Pass gilt dafür nicht, wohl aber der regionale Takayama-Hokuriku Area Tourist Pass.

Mit dem Zug: Über Toyama mit dem Hida, dort Umstieg in den Hokuriku-Shinkansen nach Kanazawa. Dauert ebenfalls gut zwei Stunden und ist im Japan Rail Pass enthalten.

❗ Wichtiger Hinweis: Die Bahnstrecke Takayama–Toyama war über mehrere Monate gesperrt und wurde erst Ende Mai 2026 wieder in Betrieb genommen. Prüf vor deiner Reise den aktuellen Betriebsstatus, gerade im Winter kann es hier zu erneuten Einschränkungen kommen.

💡 Ein Tipp zur Reihenfolge: Wenn du Kanazawa ohnehin einplanst, lohnt es sich, die Route andersherum zu denken: Der Bus Takayama–Kanazawa hält in Shirakawa-go. Du könntest also Gifu City → Takayama → Shirakawa-go → Kanazawa fahren und sparst dir eine Etappe. Meine Route hier ist auf Gifu City als Startpunkt ausgelegt, wer von Kanazawa oder Toyama kommt, dreht sie einfach um.

Meine Reiseroute für Gifu im Winter

Tag 1: Die Stadt Gifu entdecken

Gifu ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und liegt im Herzen von Honshu, Japans Hauptinsel. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück: Damals hieß die Stadt noch Inokuchi. Bis der Daimyo (Feudalherr) Oda Nobunaga sie in Gifu umbenannte und zu seinem Machtzentrum machte.

Obwohl die Stadt zwischen Osaka und Tokio liegt, ist Gifu ruhig geblieben. Mir ist nahezu kein Tourist über den Weg gelaufen und das, obwohl die Stadt viel zu bieten hat. Auch ist durch die Nähe der japanischen Alpen Gifu ein großartiger Ort für Outdoor-Aktivitäten, Wanderungen und Naturerlebnisse.

Burg Gifu & Park

Die Burg und der Park gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Gifu-Park ist ein weitläufiger und idyllischer Ort, der sich besonders gut für Spaziergänge eignet. Er liegt am Fuß des Mount Kinka, auf dessen Gipfel die historische Burg Gifu thront.

Der Park hat eine enge Verbindung zur Samurai-Geschichte der Region: Hier steht Oda Nobunagas Statue. Außerdem gibt es mehrere traditionelle Teehäuser im Park, die einen guten Einblick in die japanische Teekultur geben.

Die Burg auf dem Gipfel des Mount Kinka bietet einen weiten Blick über die Stadt und den Nagara-Fluss. Die ursprüngliche Burg wurde im 16. Jahrhundert erbaut, die heutige Struktur ist eine Rekonstruktion. Im Inneren befindet sich ein Museum zur Geschichte der Burg und zu Oda Nobunaga.

Die Burg erreichst du entweder mit der Seilbahn oder über einen der Wanderwege, die von einfach bis anspruchsvoll reichen.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:30–16:30

Öffnungszeiten

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Vorübergehend geschlossen

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 200

Eintritt

Kawara-machi

Kawaramachi ist ein Viertel mit großer historischer Bedeutung für Gifu. Es zeichnet sich durch die alten Machiya-Häuser und das Flair der Edo-Zeit aus. Die Häuser stammen teils aus dem 17. Jahrhundert; einige von ihnen wurden zu Läden, Teehäusern und Restaurants umfunktioniert. Dort kannst du typische japanische Speisen essen oder Souvenirs entdecken.

Da Kawaramachi direkt am Nagara-Fluss liegt, kannst du dort auch am Ufer entlang spazieren und die Boote für das Kormoran-Fischen anschauen. Das Kormoranfischen selbst findet von Mai bis Oktober statt, im Winter siehst du also nur die Boote. Die Tradition reicht über 1.300 Jahre zurück.

Mittagessen im Kawaramachiya

Zum Mittagessen bin ich im Kawaramachiya gelandet, direkt an der historischen Straße von Kawaramachi. Von außen sieht es aus wie ein Laden und das ist es auch: Vorne stehen Wäschekörbe voller Kunsthandwerk, Papierwaren und Souvenirs. Das Café kommt erst, wenn du durchgehst. Ganz hinten im Gebäude, und genau deshalb ist es dort so ruhig.

Das Gebäude ist ein über 130 Jahre altes Machiya, in dem früher ein Washi-Papierhändler saß. Der Raum, in dem heute das Café ist, war sein Lagerhaus (Kura): hohe Wände, Bilder darin, und diese besondere Stille, die alte Speicherräume haben.

Auf der Karte stehen verschiedene Currys: Keema-Curry, grünes Curry und Butter-Chicken-Curry. Dazu gibt es Kuchen als Nachtisch. Nach einem Vormittag auf dem Mount Kinka war das genau richtig.

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Besucherinfos Kawaramachiya

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Mo–So 11:00–17:00

Öffnungszeiten

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Donnerstag

Geschlossene Tage

Shobo-ji-Tempel

Der Shobo-ji-Tempel ist vor allem durch seine große Buddha-Statue bekannt: den Gifu Daibutsu. Der zu den „Drei Großen Buddhas Japans“ gezählt wird, neben denen in Nara und Kamakura.

Der Tempel wurde 1638 während der Edo-Zeit gegründet und schloss sich 1692 der Ōbaku-Schule an. Einer Zen-Richtung, die aus China stammt und in Japan vergleichsweise selten ist. Er ist ein Zweigtempel des Manpuku-ji in Uji bei Kyoto; der chinesische Einfluss ist der Architektur bis heute anzusehen.

Der 11. Abt Ichū begann 1790 mit dem Bau der Buddha-Statue, um die Menschen vor Naturkatastrophen zu schützen. Ichū starb 1815, bevor sie fertig war, und vollendet wurde sie 1832 von seinem Nachfolger Kōshū, 38 Jahre nach Baubeginn.

Mit einer Höhe von rund 13,6 Metern gehört sie zu den größten Buddha-Statuen Japans. Was sie besonders macht, ist die Technik: Im Kern steckt eine große Ginkgo-Säule, darum ein Gerüst aus Holz, Bambus und Lehm. Darüber kamen Schichten aus Papier, beschriftet mit buddhistischen Sutren, dann Lack und Blattgold. Es ist die größte Trockenlack-Statue Japans.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:00–17:00

Öffnungszeiten

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keine

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 300

Eintritt

Abendessen: einfach durch die Straßen am Bahnhof laufen

Fürs Abendessen gebe ich dir keine feste Empfehlung, sondern einen Rat: Lauf vor dem Bahnhof Gifu einfach durch die Straßen. Dort reiht sich ein Restaurant ans nächste, und genau so habe ich meins auch gefunden.

Das hat einen Vorteil gegenüber jeder Liste: Es funktioniert immer. Mein Lokal von damals gibt es inzwischen nicht mehr, dafür aber die Straße noch.

Weil Gifu kaum Touristen hat, sind die Lokale dort auf Einheimische ausgerichtet. Rechne damit, dass die Karte nur auf Japanisch ist und wenig Englisch gesprochen wird. Eine Übersetzungs-App auf dem Handy hilft und wo Plastikmodelle im Schaufenster stehen, kannst du auch einfach zeigen.

K Point – Tea & Wine Bar

Das K Point ist eine kleine Wein- und Teebar im Viertel Kinpocho, rund acht Gehminuten vom Bahnhof Gifu entfernt. „Klein“ ist wörtlich gemeint: Der Laden hat zwölf Plätze, acht davon am Tresen, dazu ein paar Sitzecken. Geführt wird er von einer Sommelière, und das merkst du am Konzept. Die Weine sind nicht nach Herkunft sortiert, sondern glasweise aus verschiedenen Ländern und Rebsorten zusammengestellt.

Der Teil, der mich überrascht hat: Der Tee ist deutscher Tee. Die Inhaberin ist Fan der Marke Ronnefeldt, und entsprechend gibt es dort Schwarztees und Kräutertees von genau dem Hersteller, den du auch aus deutschen Cafés kennst: aromatisiert und unaromatisiert, dazu selbstgemachtes Gebäck. Wer japanischen Tee erwartet, ist hier falsch. Wer nach zwei Wochen Japan Lust auf etwas Vertrautes hat, richtig.

Ich war abends dort, nach einem Tag Sightseeing. Die Bar ist ruhig, du kannst dich an die Theke hocken und den Tag ausklingen lassen. Für mich deutlich entspannter als ein Izakaya. Neben Wein und Tee gibt es auch Gin, Whisky und Brandy sowie kleine hausgemachte Snacks.

💡 Mein Tipp: Sehr üblich in Bars in Japan: Tischgeld (Otoshi). Es ist eine Art Gedeckzuschlag und beinhaltet fast immer ein kleines Appetithäppchen. Sei deswegen nicht überrascht auf der Rechnung 700 Yen zusätzlich zu finden.

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Besucherinfos

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Di–So 15:00–0:00

Öffnungszeiten

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Montag

Geschlossene Tage

Meine Unterkunft in Gifu: Dormy Inn Gifu Ekimae

Das Dormy Inn Gifu Ekimae ist gut gelegen und nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Gifu entfernt. Weswegen ich mich letztendlich für das Hotel entschieden habe. Die Zimmer sind zwar klein, aber sauber. Das Hotel bietet ein öffentliches Onsen-Bad und eine Sauna, die nach einem langen Tag voller Sightseeing besonders entspannend sind und im Winter genau das Richtige, wenn du durchgefroren zurückkommst.

Es gibt auch die Option, das Zimmer mit japanischem Frühstück zu buchen, aber da ich sehr früh los musste, habe ich es nicht dazugebucht.

Über diesen Link kannst du die Unterkunft buchen: Dormy Inn Gifu Ekimae*

Tag 2: Shirakawa-go entdecken

Shirakawa-go ist ein historisches Dorf in den Bergen der Präfektur Gifu und seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmt ist es für seine Gassho-Zukuri-Häuser: Die Bauweise mit den hohen, steilen Strohdächern wurde entwickelt, um den schweren Schneelasten der Region standzuhalten. Im Winter fallen hier ein bis zwei Meter Schnee. Der Name kommt von der Dachform, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnert („Gassho“).

Das Dorf ist eine echte Touristenattraktion, es ist also fast immer etwas los. Die Besucher verteilen sich aber über das ganze Dorf, und alles lässt sich gut zu Fuß erkunden.

Shiroyama Tenshukakau Observation Deck

Die Aussichtsplattform in Shirakawa-go ist einer der besten Punkte, um das malerische Weltkulturerbe-Dorf mit seinen traditionellen Gassho-Zukuri-Häusern zu überblicken. Von hier siehst du die Häuser, die von bewaldeten Bergen und Reisfeldern umgeben sind. Besonders im Winter, wenn die Dächer mit Schnee bedeckt sind, wirkt der Anblick wie aus einem japanischen Märchen.

Das Shiroyama Tenshukakau Observation Deck ist gut zu Fuß erreichbar und ein beliebter Spot für Touristen. Besonders zum Sonnenuntergang und bei Nacht ist der Aussichtspunkt ein richtiger Hotspot. Da viele die winterliche Beleuchtung fotografieren wollen.

Wichtig: An den Light-up-Abenden ist der Zugang zur Plattform stark eingeschränkt. Nur wer im Dorf übernachtet oder eine bestimmte Bustour gebucht hat, kommt dann hinauf. An normalen Tagen ist der Zugang frei.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:30–15:30

Öffnungszeiten

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Mittwoch

Geschlossene Tage

🎟️

¥ kostenlos

Eintritt

Myozenji-Tempel

Was du auf keinen Fall in Shirakawa-go verpassen solltest, ist es, den Myozenji-Tempel zu besuchen. Er ist einzigartig, da er (im Gegensatz zu den typischen Tempelbauten) im berühmten Gassho-Zukuri-Stil errichtet wurde. Dieser Stil, bei dem die steilen Strohdächer an betende Hände erinnern, ist charakteristisch für die Region und dient dazu, die schweren Schneelasten der Wintermonate zu tragen.

Der im 18. Jahrhundert gegründete Tempel ist seit Jahrhunderten ein Ort des Gebets und des Zusammenhalts für die lokale Gemeinde, die überwiegend in landwirtschaftlichen und handwerklichen Berufen tätig war.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:00–17:00

Öffnungszeiten

🚫

keine

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 300 (Museum)

Eintritt

Wada-Haus

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Wada-Haus, das als das größte und am besten erhaltene Gassho-Zukuri-Haus im Dorf gilt. Es ist ein bedeutsames kulturelles Erbe und eine kostbare Quelle der lokalen Geschichte, denn es zeigt nicht nur die architektonische Raffinesse dieser Bauweise, sondern gibt auch einen tiefen Einblick in die Lebensweise der ländlichen Gemeinschaft in den japanischen Alpen.

Im Inneren des Wada-Hauses können Besucher durch die originalgetreu eingerichteten Räume schlendern, die Gegenstände und Werkzeuge zeigen. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem:

  • Landwirtschaftliche Werkzeuge und Haushaltsgegenstände, die das Alltagsleben der Menschen in Shirakawa-go veranschaulichen.
  • Tatami-Räume und traditionelle Irori (offene Feuerstellen), die zur Wärmegewinnung in den kalten Wintermonaten genutzt wurden.
  • Werkzeuge zur Seidenproduktion und historische Dokumente, die die wichtige Rolle der Seidenraupenzucht für die Region darstellen.

 

Der Dachboden ist übrigens der eigentliche Grund für die steilen Dächer: Dort oben wurden früher die Seidenraupen gezüchtet, und die Bauweise schafft genau dafür Platz.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:00–17:00

Öffnungszeiten

🚫

keine

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 400 Erwachsene

Eintritt

Souvenirläden durchstöbern

Eine große Anzahl an Souvenirläden gibt es in Shirakawago, die eine Vielzahl an Mitbringseln und lokalen Snacks anbieten. Es gibt handgemachte und traditionelle Artikel wie geflochtene Körbe, lokalen Sake, Senbei (Reiscracker) und Gewürze.

  • Kobikiya: Das Kobikiya liegt im Herzen von Shirakawa-go und fällt vor allem dadurch auf, dass es ein Gassho-Zukuri-Haus ist. Bekannt ist der Laden durch seine große Auswahl an Snacks und Süßigkeiten, die sich gut als Mitbringsel eignen. Besonders witzig fand ich die T-Shirts, die das Adidas-Logo ändern und der Umgebung anpassen.
  • Yukinko:  Ein gemütlicher Laden, der gut zu einem Besuch im historischen Dorf passt. Beliebt sind hier die Snacks: Dangos und Gohei-Mochi. Sitzplätze gibt es keine – die Snacks isst man also im Stehen. Ich habe mich schließlich für ein Matcha-Softeis entschieden, da die Sonne sich gezeigt hat und es sehr warm wurde.
  • Zen: Wie das Yukinko ein Laden, wo du lokale Snacks und heiße Getränke bekommst. Das Zen hat sich aber auf Gerichte mit Hida-Beef spezialisiert, darunter Hida-Beef-Buns und Hida-Mince-Beef-Cutlets. Die Buns sind gedämpfte Teigtaschen, gefüllt mit Hida-Rindfleisch. Die Cutlets sind knusprig frittierte, mit Rindfleisch gefüllte Kroketten – ein guter, herzhafter Snack für zwischendurch.
  • Kataribe: Das Kataribe ist ein weiterer beliebter Laden, der viele Anime-Souvenirs verkauft. Es gibt dort aber auch die Möglichkeit, niedliche Castella-Kuchen, bestäubt mit Puderzucker, in Form des Gassho-Zukuri-Stilhauses zu kaufen.
  • Nishino Motors: Die beste Anlaufstelle für Gohei-Mochi ist der kleine Coffeeshop Nishino Motors. Gohei-Mochi sind Reiskuchen, die auf Bambusspieße gesteckt sind und über dem offenen Feuer gegrillt werden und mit einer würzigen Misopaste glasiert sind.

 

Weiterfahrt nach Takayama

Am späten Nachmittag ging es für mich mit dem Nohi-Bus weiter nach Takayama. Die Fahrt dauert rund eine Stunde, sodass du gut noch zum Abendessen in Takayama ankommst. Wenn du den letzten Bus nimmst, wird es allerdings eng. Prüf den Fahrplan vorher, gerade im Winter fahren weniger Busse als in der Hauptsaison.

Yakiniku im ホルモン舞阪 (Horumon Maisaka)

Das ホルモン舞阪 ist ein kleines Restaurant in Takayama, das für seine gute Qualität an gegrilltem Fleisch bekannt ist. Alle Zutaten werden frisch auf einem kleinen Grill am Sitzplatz zubereitet. Dazu gibt es leckere Beilagen wie eingelegtes Gemüse oder Salat.

Das Restaurant hat eine einladende und gesellige Atmosphäre. Da es auch sehr beliebt ist, kann es sein, dass zu Stoßzeiten alles voll ist und du auf einen freien Platz warten musst. Da ich eher spät dort war, hatte ich Glück und es war neben mir nur ein anderes Paar dort.

Der Besitzer kann allerdings nur Japanisch, ist aber dennoch sehr freundlich und gibt sich Mühe, trotz Sprachbarriere den Kunden das beste Erlebnis zu geben.

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Besucherinfos

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Mo–So 18:00–22:00

Öffnungszeiten

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Dienstag

Geschlossene Tage

Meine Unterkunft in Takayama: Fav Hotel Hidatakayama West

Die Hotel fav gehört zu meinen liebsten Hotelketten, denn die Zimmer des Hotels sind sehr geräumig und immer komfortabel. Ich liebe das moderne und minimalistische Design der Zimmer, die auch hervorragend geeignet sind für Familien oder Reisegruppen. Gelegen ist das Hotel nur 700 Meter vom Bahnhof Takayama und der Großteil der Sehenswürdigkeiten ist in angenehmer Laufnähe.

Über diesen Link kannst du die Unterkunft buchen: Fav Hotel Hidatakayama West*

Tag 3: Takayama entdecken

Takayama liegt in den japanischen Alpen und ist die dritte Station meiner Route. Bekannt ist sie für ihre gut erhaltene Altstadt, traditionelle Handwerkskunst und Sake-Herstellung.

Dass die Altstadt so gut erhalten ist, hat einen historischen Grund: Takayama unterstand während der Edo-Zeit nicht einem lokalen Fürsten, sondern direkt dem Shogunat. Die Region war wegen ihres Holzreichtums zu wertvoll. Das Geld blieb in der Stadt, und die Zimmerleute aus Hida waren im ganzen Land gefragt. Was du heute in den Gassen siehst, ist das Ergebnis.

Alle Sehenswürdigkeiten die ich in Takayama geshen habe, sind gut zu Fuß erreichbar. Die Altstadt liegt rund zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Ein ehrliches Wort zum Schnee: Ich war Anfang Februar da, und in Takayama war er schon fast weg. Wer die Stadt verschneit sehen will, muss früher kommen. Im Januar sieht das hier anders aus.

Sakurayama-Hachimangu-Schrein

Der Sakurayama-Hachimangu-Schrein gehört zu den ältesten Schreinen in Takayama und liegt idyllisch inmitten der Berglandschaft nahe dem Stadtzentrum. Gewidmet ist er dem Gott Hachiman, einem bedeutenden Shinto-Gott des Krieges und Schutzes, der auch eng mit der lokalen Kultur und Geschichte der Stadt verbunden ist.

Umgeben von Pinien und Zedernbäumen hat der Schrein eine ruhige und friedliche Atmosphäre und bietet einen reizvollen Kontrast zur Stadtlandschaft. Besonders im Winter ist der Sakurayama-Hachimangu-Schrein ein beliebtes Ziel, da er mit Schnee bedeckt eine besonders hübsche Szenerie bietet. Das ist der Ort, an dem mir mein später Reisezeitpunkt am meisten leidgetan hat.

Takayama-Showa-Kan-Museum

Ein Highlight in Takayama ist das Shōwa-kan-Museum, das pure Nostalgie ausstrahlt. Das Museum widmet sich dem Thema der Shōwa-Ära (1926–1989) und zeigt das Alltagsleben und die Kultur der Menschen aus dieser Zeit.

Dieses außergewöhnliche Museum bietet eine liebevolle und detaillierte Sammlung von Alltagsgegenständen, Spielsachen, Schaufensterpuppen und Rekonstruktionen, die an diese Zeit erinnern. Besonders toll daran ist, dass Besucher einige der ausgestellten Objekte anfassen und teilweise sogar benutzen dürfen, was dem Museum eine interaktive und spaßige Art verleiht.

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Besucherinfos

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Mo–So 9:00–17:00

Öffnungszeiten

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keine

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 1.200 Erwachsene

Eintritt

Center4 Hamburgers

Da Takayama berühmt für das Hida-Beef ist, ist das Center4 Hamburgers einer der besten Spots, um es zu essen. Das Restaurant bietet leckere Hamburger mit Hida-Beef an und dazu leckere Pommes als Beilage.

Das Restaurant hat auch einen rustikalen, fast retro-inspirierten Stil, der zu Takayama unheimlich passt! Da das Center4 aber sehr beliebt ist, kann es vorkommen, dass du zur Mittagszeit keinen freien Tisch bekommst oder du sehr lange warten musst. Wenn möglich, solltest du vorher Reservierungen machen.

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Besucherinfos

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Mo–So 11:00–14:30 & 17:30–20:00

Öffnungszeiten

🚫

Mittwoch

Geschlossene Tage

Sanmachi Suji

Takayamas Herzstück ist die historische Sanmachi-Suji-Straße und zählt zu der beliebtesten Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Gegend umfasst drei Straßen im Zentrum der Stadt: Ichinomachi, Ninomachi und Sannomachi. Mit ihren traditionellen Holzhäusern (Machiya) und engen Gassen hat sie immer noch den Charme aus der Edo-Zeit (1603–1869).

Die Altstadt ist nicht nur ideal, um den Flair der Edo-Zeit zu spüren, sondern auch, um Mitbringsel zu shoppen oder in einem der vielen Cafés dort zu verweilen.

Funasaka Sake Brewery

Um in die Welt der Sake-Brauerei einzutauchen, solltest du einen Zwischenstopp bei der Funasaka-Sake-Brauerei machen. Die traditionsreiche Brauerei in Takayama ist für Sake-Liebhaber eine gern besuchte Anlaufstelle und befindet sich an der Sanmachi-Suji-Straße.

Das Besondere ist die Verkostung: Für 100 Yen ziehst du dir einen Sake-Cup aus einem Automaten und probierst für je weitere 100 Yen die verschiedenen Sorten. Du findest eine gute Auswahl an Sake: von trocken und klar bis fruchtig und süß

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Besucherinfos

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Mo–So 8:30–18:00

Öffnungszeiten

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keine

Geschlossene Tage

🎟️

¥ 100 (Becher) + 100 Yen pro Sorte

Eintritt

Ramen-Restaurant 半兵衛 (Hanbei)

Ein Glückstreffer war das Ramen-Restaurant 半兵衛, das verschiedene Ramen-Variationen der Region anbietet. Das Restaurant ist sehr beliebt bei den Einheimischen und die Takayama-Ramen sind der Renner dort.

Das Restaurant ist in einem traditionellen japanischen Stil eingerichtet und bietet eine warme, einladende Atmosphäre, die ideal für ein gemütliches Abendessen am letzten Tag ist.

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Besucherinfos

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Mo–So 11:00–14:00 & 17:00–22:00

Öffnungszeiten

🚫

keine

Geschlossene Tage

Lohnt sich Gifu im Winter?

Kurz gesagt: Ja, wenn du den richtigen Zeitraum erwischst. Genau das ist der Haken. Ich war Anfang Februar da und habe in Takayama und Gifu City keinen Schnee mehr gesehen. Wer wegen der Schneelandschaften kommt, sollte zwischen Anfang Dezember und Ende Januar reisen und nicht darauf hoffen, dass der Winter sich verlängert.

Was mich überrascht hat: wie unterschiedlich die drei Orte sind. Die Stadt Gifu ist eine ganz normale japanische Stadt, in der kaum Touristen unterwegs sind. Dort bekommst du Burg, Daibutsu und ein Edo-Viertel praktisch für dich allein. Shirakawa-go ist das genaue Gegenteil und trotzdem jeden Besucher wert. Und Takayama liegt irgendwo dazwischen.

Aber ganz ehrlich: Drei Tage sind knapp bemessen. Wenn du kannst, häng in Takayama einen Tag dran. Die Stadt hat mehr zu bieten, als an einem Tag hineinpasst. Und plan dir Luft für den Fall, dass der Winter dir wie mir die Busse streicht.


Hilfreiche Links

Anreise

Willer Express

Japan Bus Online

Nohi Bus

Weiterreise

Takayama-Hokuriku Area Tourist Pass – falls du Takayama, Shirakawa-go und Kanazawa kombinierst; deckt auch die Busse ab, die der JR-Pass nicht abdeckt

Kanazawa (offizielle Touristen-Webseite)

Allgemein

Gifu (offizielle Touristen-Webseite)

Shirakawa-go (offizielle Touristen-Webseite)

Hida Takayama (offizielle Touristen-Webseite)


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