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7-tägige Kyūshū Rundreise: Highlights und Geheimtipps

Kyūshū, die südlichste der vier Hauptinseln Japans, ist ein oft übersehenes Reiseziel, und das, obwohl es unendlich viel dort zu erkunden gibt. Mit seiner reichen Geschichte, atemberaubenden Natur und lebendigen Städten ist Kyūshū ein Paradies für Entdecker und eine Kyūshū Rundreise.

Von Tokio aus bin ich mit einem Billigflieger für gerade mal nur 80 Euro (hin und zurück) nach Fukuoka geflogen. Dort hatte ich dann die eine wunderbare Kyūshū Rundreise, voller Abenteuer, Kultur und Essen.

Die südlichste Hauptinsel Japans überrascht dich ständig mit etwas Neuem: Vulkane, heiße Quellen, bewegende Geschichte und freundliche Gastfreundschaft, die sich von der in den großen Metropolen spürbar unterscheidet.

7-tägige Kyūshū Rundreise auf einen Blick

📅 Reisedauer 7 Tage
🌸 Beste Reisezeit Frühling (März/April)
📍 Startpunkt Fukuoka, besser wäre Kumamoto
🛬 Anreise Flug ab Tokyo (ab ca. 80 €) Alternativ mit dem Shinkansen ab Hiroshima
🚃 Transport zwischen den Orten Highway Bus, Zug
🏯 Reisestil Städte & Kultur, gut zu Fuß erkundbar

Meine 5 Highlights der Reise

  1. Die sieben Höllen von Beppu: Jede heiße Quelle hat eine andere Farbe, eine andere Welt, absolutes Muss.
  2. Nagasaki: Eine Stadt, die einen still werden lässt. Das Atombombenmuseum gehört zu den eindrucksvollsten Orten, die ich je besucht habe.
  3. Kumamoto Castle im Frühling: Kirschblüten und eine der beeindruckendsten Burgen Japans,  in Kombination kaum zu übertreffen.
  4. Die Yatai-Foodstalls in Fukuoka: Jeden Abend am Naka-Fluss, Izakaya-Atmosphäre unter freiem Himmel, wie aus einem anderen Jahrhundert.
  5. Jigoku Mushi in Beppu: Gemüse und Fleisch, das direkt in heißen Quellen gedämpft wird. Klingt verrückt, schmeckt außergewöhnlich.

Wissenswertes & Infos über Kyūshū in Japan

📍 Kyūshū ist die südlichste der vier Hauptinseln Japans und liegt etwa 1000 Kilometer südwestlich von Tokio.

🗺️ Die Insel besteht aus sieben Präfekturen: Fukuoka, Saga, Nagasaki, Kumamoto, Oita, Miyazaki und Kagoshima.

🌋 Kyūshū ist bekannt für seine vulkanische Aktivität, insbesondere den aktiven Vulkan Mount Aso, der zu den größten der Welt zählt.

⛩️ Die Region hat eine reiche Geschichte und war ein zentraler Knotenpunkt für den Handel und den kulturellen Austausch mit China und Korea. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Stätten und kulturellen Einflüssen wider.

⛪ Kyūshū war der Ort, an dem das Christentum im 16. Jahrhundert durch portugiesische Missionare eingeführt wurde. Viele der ältesten Kirchen Japans befinden sich hier, besonders in Nagasaki.

♨️ Die Insel ist berühmt für ihre Onsen (heiße Quellen), insbesondere in Beppu und Yufuin, die zu den bekanntesten Kurorten Japans gehören.

🍜 Die Küche in Kyūshū ist vielfältig und regional geprägt, bekannt für Spezialitäten wie Tonkotsu-Ramen (aus Fukuoka), Champon (aus Nagasaki) und regionale Sake-Sorten.

❤️ Die Einwohner von Kyūshū sind für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt und die Region ist weniger überlaufen als die großen Metropolen, was sie zu einem idealen Reiseziel für diejenigen macht, die ein authentisches Japan-Erlebnis suchen.

🌸 Wann ist die beste Reisezeit für Kyūshū?

Je nach Reiseroute und Sehenswürdigkeiten kann die beste Reisezeit für Kyūshū stark variieren, aber für diese Route kann ich dir besonders den Frühling (März, April) empfehlen.

Ich war selbst vom 03.04.2023 bis 09.04.2023 dort: Die Temperaturen waren mild bis warm und die Kirschblüten standen in voller Pracht. Besonders in Beppu und Kumamoto war das wirklich atemberaubend schön.

Was ich allerdings sehr unterschätzt habe: Es hat öfter mal geregnet. Pack auf jeden Fall eine Regenjacke oder einen kompakten Schirm ein. In Beppu und Nagasaki hätte ich beides gut gebrauchen können.

🚌 Fortbewegung in Kyūshū: Mein Tipp für die Rundreise

Für diese Rundreise bin ich ausschließlich mit dem Highway-Bus von Stadt zu Stadt gefahren. Busfahren in Japan find ich persönlich bequemer und es ist deutlich entspannter als der Zug. Toller Pluspunkt: Die Busse sind meistens leer.

Du hast auch keinen Stress beim Umsteigen oder nerviges Gedränge zwischen Bahnhöfen. Für eine mehrtägige Rundreise mit Schwerpunkt auf Slow Travel ist diese Reiseart wesentlich angenehmer.

💡 Tipp: Genau wie der JR-Pass ermöglicht der SUNQ-Pass unbegrenzte Fahrten mit Bussen (und auch Fähren) für unterschiedliche Reisedauern (2, 3 oder 4 Tage), um Kyūshū zu bereisen. Der Pass kann entweder über dein Smartphone oder eine Reiseagentur (z. B. Klook) erworben und dann vor Ort gegen den echten Pass eingetauscht werden.

Natürlich kannst du auch mit dem Zug und Shinkansen diese Rundreise machen. Das Streckennetz der Insel verbindet alle wichtigen Städte dieser Route zuverlässig und schnell. Allerdings würde ich dann die Route stark anpassen und die Reihenfolge der Städte ändern.

💡 Tipp: Für die 7-tägige Reiseroute in Kyūshū kann ich dir den Northern Kyushu Pass für 7 Tage empfehlen. Der Pass kann entweder vorab online auf mehreren Websites (z. B. Japan Experience) oder vor Ort an Bahnhöfen gekauft werden.

Anreise nach Kyūshū

✈️ Flugzeug

Die einfachste Anreise nach Kyūshū erfolgt mit dem Flugzeug zur Stadt Fukuoka. Da Fukuoka die größte Stadt auf Kyūshū ist, verfügt sie über einen internationalen Flughafen, der gut mit dem Rest Japans und anderen Ländern verbunden ist.

Ich bin für ca. 80 Euro (Hin- und Rückflug) von Tokyo nach Fukuoka mit der japanischen Billigfluggesellschaft Peach Aviation geflogen und war in 2 Stunden dort.

🚅 Zug/Shinkansen

Um mit dem Zug nach Kyūshū zu gelangen, ist der optimale Startpunkt Hiroshima. Mit dem Shinkansen Tōkaidō-Sanyō dauert die Fahrt gerade mal nur 1 Stunde und kostet etwa 9.630 Yen.

Falls du dich für diese Option entscheidest, solltest du dir überlegen, den JR-Pass für ganz Japan zu holen, da er sich für diese Route besonders bezahlt macht.

7-tägige Kyūshū Rundreise: Reiseroute mit Highlights

Kyūshū ist eine faszinierende Insel mit wunderschöner Natur und historischen Orten. Bei meiner 7-tägigen Reiseroute habe ich den Fokus mehr auf Städte und kulturelle Sehenswürdigkeiten und natürlich Kirschblütenorte gelegt.

Bevor du aber weiterliest, hier noch eine kleine Info: Meine 7-tägige Kyūshū Rundreise ist per se kein Rundtrip, sondern ein Kreuz. Da ich während meines Studentenjahres nicht den JR-Kyushu-Pass kaufen konnte, musste ich auf die Highway-Busse zurückgreifen. Deswegen habe ich die Verbindungen zwischen den Städten vorher überprüft und anhand davon die Route erstellt.

Du kannst natürlich die Route so ändern, wie sie dir passt. Meine Rundreise ist als Inspiration gedacht.

Tag 1: Anreise & Kumamoto

Gleich nach meiner Ankunft in Fukuoka ging es direkt mit dem Shinkansen nach Kumamoto. Möchtest du die Rundreise genau wie ich machen, empfehle ich dir am besten gleich, einen Flug nach Kumamoto zu buchen.

Kumamoto ist bekannt für ihre beeindruckende Burg und ihr Maskottchen Kumamon (welcher wirklich mega süß ist!). Die Burg ist riesig, gut erhalten und im Frühling von einer Kulisse umgeben, die fast unwirklich schön ist. Wenn du, wie ich, gerne auch etwas abseits die Gegend erkundest, findest du direkt daneben den kleinen Inari-Schrein der Burg. Ruhig. Kaum besucht und ein schöner Kontrast zum bunten Treiben rund um die Burg.

Direkt vor dem Burgtor ist das historische Erlebniszentrum Sakura-no-Baba-Josaien. Auch wenn etwas arg touristisch, ist das Museum Wakuwakuza ideal, um noch etwas zusätzlich zur Geschichte der Stadt zu lernen.

Den Abschluss des Tages machte der atemberaubende Honmyoji-Tempel. Er liegt zwar etwas weiter weg als die anderen Sehenswürdigkeiten, aber der Weg zum Tempel ist mit Kirschblütenbäumen und Steinlaternen gesäumt. Einfach wunderschön!

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • Kumamoto Castle
  • Kumamoto Castle Inari-Schrein
  • Sakura-no-Baba-Josaien (Kumamoto Castle Museum Wakuwakuza)
  • Honmyoji

🍜 Essen in Kumamoto

  • Akagumi Ramen (Kumamoto-Ramen, Wartezeit möglich, aber lohnenswert)
  • Cry Baby (trendiges Café, toller Blick auf die Straße)
  • Voyager Craft Beer & Burgers (entspannter Abend, sehr freundliches Personal)

🛏️ Hier habe ich in Kumamoto übernachtet.

  • Resters Bed & Co. (Budget-Hotel, 10 Minuten zu Fuß von der Burg, sauber und minimalistisch – sehr empfehlenswert)

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Kumamoto:

Tag 2: Kumamoto

Dass Kumamoto mehr als die Burg zu bieten hat,, ist keine Untertreibung Die Stadt hat so viel zu entdecken, dass Tag zwei auch voll mit vielen Dingen war.

Nach dem Frühstück bin ich noch ein wenig durch die Gegend spaziert und habe den Saikoji-Tempel gefunden. Bist du kein passionierter Tempel- oder Schrein-Fan, kannst du ihn ruhig auslassen. Danach ging es weiter zum Suizenji-Jōjuen-Garten, einem traditionellen japanischen Landschaftsgarten mit einer Miniaturnachbildung des Tōkaidō-Wegs. Es kommt einem ein wenig wie Japan in Miniatur vor, ein wunderschöner, durchdachter und ruhiger Garten, der zum Erkunden einlädt.

Da ich leidenschaftlicher One-Piece-Fan bin, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, ein paar der One-Piece-Statuen in Kumamoto anzusehen (die Heimatstadt von Eiichiro Oda). Da die Statuen in der Stadt und Umgebung verteilt sind, konnte ich mir nur Monkey D. Luffy, Chopper und Brook anschauen. Da diese relativ nah beieinander liegen. Ob du ein Fan der Serie bist oder nicht: Die Statuen sind eine Freude, und die Einheimischen sind sichtlich stolz auf diese Verbindung.

Völlig zufällig habe ich dann noch erfahren, dass die Kumamoto City Hall eine kostenlose Aussichtsplattform hat, und habe dort dann noch den Sonnenuntergang betrachtet. Zum Abschluss des Abends ging ich dann noch in das Sakura Machi Kumamoto, ein modernes Einkaufszentrum, und habe noch ein bisschen nach Souvenirs gestöbert. Übrigens hat das Einkaufszentrum eine Dachterrasse, wo ein riesiger Kumamon auf die Stadt blickt.

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • Saikoji
  • Suizenji Jojuen Garden
  • Monkey-D.-Luffy-Statue
  • Chopper-Statue
  • Brook-Statue
  • Kumamoto City Hall
  • Sakura Machi Kumamoto

🍜 Essen in Kumamoto

  • Tsuboi Soup (traditioneller japanischer Frühstücks-Spot)
  • moanin (ein niedlicher Coffeeshop mit leckerem Omurice)
  • Restaurant Bar CIB (Jazzbar mit Live-Musik – das Highlight des Abends)

🛏️ Hier habe ich in Kumamoto übernachtet.

  • Resters Bed & Co. (Budget-Hotel, 10 Minuten zu Fuß von der Burg, sauber und minimalistisch – sehr empfehlenswert)

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Kumamoto:

Tag 3: Nagasaki

Nagasaki ist die Stadt auf dieser Reiseroute, die mich am meisten beschäftigt hat, auch noch Tage danach.

Der Morgen begann entspannt mit einem Spaziergang über die Megane-Brücke zur Nagasaki City Hall. Die Brücke ist eine der bekanntesten Steinbogenbrücken Japans. Ihr Name bedeutet übersetzt „Brillenbrücke“, weil sich die beiden Bögen im Wasser so spiegeln, dass sie wie eine Brille aussehen. In der City Hall gab es wieder eine kostenlose Aussichtsplattform mit atemberaubendem Blick auf die Stadt und die Berge.

Dann ging es zum Atombombenmuseum. Zwar wusste ich natürlich vorher, was mich dort erwartet, und doch hat mich die Ausstellung etwas mitgenommen und sehr beschäftigt. Keine dramatische Inszenierung, keine lauten Botschaften, nur eine stille Nüchternheit über das Damals. Nur Fakten, Fotos und Gegenstände, die den 9. August 1945 greifbar machen. Nichts für empfindliche Nerven, aber ein Ort, den ich jedem empfehle, der wirklich verstehen will, was damals vorgefallen ist.

Direkt danach war ich froh, ein paar Minuten einfach nur im Nagasaki Peace Park zu sitzen. Der Park ist den Opfern des Atombombenangriffs gewidmet. Er ist ruhig, weitläufig und mit der bekannten Friedensstatue. Ein passender Ort, um das Gesehene zu verarbeiten.

Zum Abschluss des Tages ging es noch zum Sanno-Schrein mit dem berühmten einbeinigen Torii-Tor. Eines der bewegendsten Relikte des Atombombenabwurfs von 1945. Nur eines der beiden Tore hat überlebt, und es steht bis heute als Mahnmal dort. Ein stiller, aber eindrucksvoller Abschluss für einen Tag, der ohnehin zum Nachdenken eingeladen hat.

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • Nagasaki City Hall
  • Megane Bridge
  • Atombombenmuseum Nagasaki
  • Nagasaki Peace Park
  • Sanno Shrine + One Legged Torii Gate

🍜 Essen in Nagasaki

  • Horaiken (in der Nähe vom Peace Park, sehr gute Champon)
  • Dashibonzu (Udon-Suppen, große Auswahl, sehr empfehlenswert)

🛏️ Hier habe ich in Nagasaki übernachtet.

Das Hotel, in dem ich war, gibt es leider nicht mehr. Deswegen hier eine andere Empfehlung von mir.

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Nagasaki:

Tag 4: Beppu

Beppu ist die Stadt, die ich nicht so schnell vergessen werde (und das, obwohl Nagasaki nicht gerade einen dazu veranlasst, dass man vergisst). Aber so ist das eben. Schon während ich mit dem Bus in die Stadt reingefahren bin, habe ich den Dampf gesehen, der aus allen Ecken der Stadt aufsteigt. Und nein, das ist kein Nebel, sondern Dampf von den heißen Quellen.

Den ersten Tag habe ich bewusst ruhiger angegangen. Zuerst ging es zum Beppu-Park, der im Frühling wunderschön ist. Ein wirklich weitläufiger Stadtpark mit vielen Kirschblüten und einem Bambusgarten, der zum Schlendern einlädt. Nicht weit davon entfernt ist der Global Tower, von dem du die ganze Stadt überblickst und eigentlich siehst, wie nah sie am Meer liegt.

Am Nachmittag bin ich dann entlang des Flusses zum Sakaigawasabo-Park gegangen. Entlang des Weges sind überall Kirschbäume. Ein toller Geheimtipp, wenn du in Ruhe Kirschbäume betrachten willst.

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • Beppu Park
  • Global Tower
  • Sakaigawasabo-Park

🍜 Essen in Beppu

  • Yuzutsu (charmantes Café, saisonale japanische Gerichte, besonders die Desserts)
  • Beppu Brewery (große Bierauswahl, gutes Essen)
  • Bar 556 (ausgezeichnete Cocktails, versierter Barkeeper)

🛏️ Hier habe ich in Beppu übernachtet.

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Beppu:

Tag 5: Beppu

Da Beppu für seine heißen Quellen (Onsen) berühmt ist, habe ich einen ganzen Tag damit verbracht, mir so viele heiße Quellen anzuschauen wie möglich.

Angefangen habe ich mit den Sieben Höllen von Beppu, die auf Japanisch Jigoku heißen und heiße Quellen sind, in denen du nicht badest, sondern nur betrachtest. Jede der sieben hat eine andere Eigenschaft: Eine leuchtet blutrot, eine andere dagegen kobaltblau und wieder eine andere jedoch brodelt milchweiß. Zusammen ergeben alle ein echtes Naturspektakel, das es so auf der Welt nirgends sonst gibt.

Das Kannawa-Dampfbad und Hyotan Onsen waren die entspannteren Highlights des Tages. Beide Onsen kann ich sehr empfehlen. Das Hyotan Onsen hat sogar einen Michelin-Stern und bietet zum Essen ein interessantes Gericht: das Jigoku Mushi. Gemüse und Fleisch werden direkt in der natürlichen heißen Quelle gedämpft. Es gibt dazu noch verschiedene Soßen zum Dippen, denn sonst würde es etwas eintönig schmecken.

Danach hatte ich noch angemessen Zeit, um einen Abstecher zum Kifune Castle zu machen. Da die kleine Burg auf einem Hügel liegt, ist der Weg etwas anstrengend, aber dafür sehr lohnend. Die Aussicht war fantastisch und die Burg hat etwas Niedliches. Auf dem Weg hinunter habe ich noch einen kurzen Stopp an dem Yukemuri-Observatorium gemacht. Von dort siehst du nochmal richtig gut, wie der Dampf aus der Stadt quillt.

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • 7 Hells of Beppu (Jigoku)
  • Kannawa Steam Bath
  • Hyotan Onsen
  • Kifune Castle
  • Yukemuri-Observatorium

🍜 Essen in Beppu

  • Pirica (gemütliches Frühstückslokal)
  • Jigoku Mushi im Hyotan Onsen (gedämpftes Gemüse & Fleisch aus heißen Quellen – unbedingt probieren)
  • Beppu Gyoza Obono (Izakaya, verschiedene Gyoza-Arten, absolut empfehlenswert)
  • Beppu Hitparade Club (Live-Musik aus den 50ern + Buffet – unerwartet einer der besten Abende der Reise)

🛏️ Hier habe ich in Beppu übernachtet.

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Beppu:

Tag 6: Fukuoka

Den letzten richtigen Tag der Rundreise habe ich in Fukuoka verbracht.

Am Morgen ging es gleich zum berühmten Nanzo-in-Tempel, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Der Tempel ist bekannt für eine der beeindruckendsten liegenden Buddha-Statuen der Welt – 41 Meter lang, aus Bronze. Auch wenn der Tempel und die Statue schön waren, war er für mich persönlich kein großes Highlight der Reise.

Zurück in der Innenstadt bin ich zum Fukuoka Tower gefahren und habe die Stadt und das Meer auf mich wirken lassen. Das teamLab Forest ist dort relativ nah, weswegen ich dort als Nächstes hinging. Wie das teamLab in Tokio ist das in Fukuoka ein komplett anderes Erlebnis. Hier wird interaktive digitale Kunst mit der Natur verbunden und schafft eine einzigartige Aktivität. Lass dir dafür auf jeden Fall Zeit, ich habe die Runde sogar zweimal gemacht.

Als Nächstes ging es zum Nishi-Park, um noch ein paar Kirschblüten zu sehen. Leider war ich schon fast zu spät für die Kirschblüten in Fukuoka. Es waren nur noch vereinzelt Blüten an Bäumen zu sehen. Da der Park aber auf einem Hügel ist, hast du aber auch von hier eine tolle Sicht auf die Stadt und die Küste.

Gegen Abend bin ich dann zum Kushida-Schrein gegangen, einem der bedeutendsten Schreine Fukuokas, mitten im Stadtzentrum. Und habe dort ein bisschen das Stadtzentrum und den Hakata-Kanal erkundet.

🏯 Sehenswürdigkeiten des Tages

  • Nanzo-in-Tempel
  • Fukuoka Tower
  • teamLab Forest Fukuoka
  • Nishi Park
  • Kushida-Schrein
  • Hakata-Kanal

🍜 Essen in Fukuoka

  • Hamakatsu Fukuoka Momochi (klassisches Tonkatsu, von Einheimischen geliebt)
  • Yatai-Stall am Naka-Fluss (Pflichtprogramm – einzigartige Atmosphäre)
  • Sankyu Sakeba Kegomusu (Stehbar, Onigiri-Spezialitäten, auch To-go)

🛏️ Hier habe ich in Fukuoka übernachtet.

Ich bin schon abends am Tag 6 zurück nach Tokio geflogen. Ist dein Flug erst am nächsten Tag, habe ich hier noch eine Hotelempfehlung für dich.

🔗 Hier mein kompletter Beitrag zu Fukuoka:

Tag 6: Fukuoka

Ich bin bereits am Abend von Tag 6 abgereist, von der Innenstadt direkt zum Flughafen. Das hat problemlos funktioniert, weil der Fukuoka Airport wirklich nah an der Innenstadt liegt: Mit der U-Bahn bist du in etwa 10 Minuten dort.

Wenn du lieber am Morgen abreist, kannst du noch entspannt frühstücken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen oder zum nächsten Bahnhof fahren.

 


Hilfreiche Links

Transport

  • JR East (Online-Reservierung für Shinkansen)
  • Atbus-de (Zeitplan & Reservierungen für Highway-Busse) (japanisch)
  • Willer Express (Reservierungen für Highway-Busse) (englisch)
  • SanQ-Pass (Sparticket für Busse & Fähren)
  • Peach Aviation (Billigfluggesellschaft)

 

Allgemein

  • Kumamoto (offizielle Tourismus-Website)
  • Nagasaki (offizielle Tourismus-Website)
  • Beppu (offizielle Tourismus-Website)
  • Fukuoka (offizielle Tourismus-Website)

🏯 In diesem Beitrag

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