Nebenstraße in Tokio am Tag

Um euch für das Work and Travel Jahr in Japan zu bewerben braucht ihr neben dem ausgefüllten Lebenslauf und euren Reiseplan auch ein Motivationsschreiben. Wenn ihr ein gutes Motivationsschreiben für Japan schreibt habt ihr euer Visum so gut wie in der Tasche.

Um euch damit unter die Arme zu greifen habe ich diesen Artikel für euch geschrieben. Er soll euch dabei helfen wie ihr am besten das Schreiben verfasst und was überhaupt ein Motivationsschreiben ist dazu noch hilfreiche Tipps von mir.

Aber bevor es beginnt: Ihr schafft das! Manchmal kann alles einen etwas überfordern, aber das ist alles kein Hexenwerk. Wenn ich das schaffe, dann könnt ihr das auch!



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Was ist ein Motivationsschreiben?

Auch bekannt als dritte Seite, ist das Motivationsschreiben dafür da besondere Aspekte eures Lebenslauf zu benennen. 

Ursprünglich kam es aus der USA ist aber mittlerweile auch ein fester Bestandteil für die Bewerbung in Deutschland. Das gibt euch die Möglichkeit etwas persönlicheres zu schreiben als im Lebenslauf.

Schließlich will das Konsulat wissen warum gerade IHR nach Japan wollt und was ihr da die ganze Zeit über machen wollt. Somit könnt ihr mit dem Motivationsschreiben eure Bewegründe erklären.

Wie soll das Schreiben aussehen?

Das Motivationsschreiben soll einseitig auf einer A4 Seite platz haben und es muss entweder auf Englisch oder Japanisch sein. Ansonsten könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.

Ihr habt wenig zu schreiben dann könnt ihr eine Schriftart nehmen die etwas größer ist und ihr könnt auch ein paar Absätze reintun. Dann ist es auch übersichtlicher zu lesen.

Wenn ihr gar nicht aufhören könnt zu schreiben, wäre eine kleinere Schrift sinnvoll. Achtet aber darauf das es trotzdem gut lesbar ist und nicht die Augen während dem lesen zu sehr anstrengt. 

Außerdem solltet ihr selbstverständlich keine verspielte Schriftart nehmen und auch nicht nach ein paar Sätzen einen Absatz reintun. Haltet alles in Maßen. 

Was soll inhaltlich in dem Motivationsschreiben stehen?

Wie in jedem Aufsatz gibt es eine Einleitung, Hauptteil und eine Schlussbemerkung. So könnt ihr auch euer Motivationsschreiben über Japan aufbauen. 

In der Einleitung stellt ihr euch kurz vor und was ihr bisher getan habt. Es ist zwar wichtig euch vorzustellen aber ihr solltet nicht zu viel über euch schreiben. Schließlich ist das Wichtige an dem Motivationsschreiben warum ihr in Japan ein Work and Travel machen wollt. 

Im Hauptteil dürft ihr über eure Motivation schreiben. Hier könnt ihr euch richtig austoben, schreibt alles was euch bewegt und warum euch Japan begeistert.

Der Schluss sollte kurz nochmal alles zusammenfassen und es auf den Punkt bringen warum gerade ihr das Visum bekommen solltet. 

Diese 5 Fragen solltet ihr in eurem Schreiben beantworten

Um euer Motivationsschreiben gut zu schreiben stellt euch 5 Fragen und beantwortet diese. Wenn ihr das geschafft habt ist euer leeres Blatt voll mit eurer Leidenschaft für Japan. Welche das sind erfährt ihr in diesem Abschnitt und ich zeige euch auch Ausschnitte von meinem Motivationsschreiben.

Frage Nr. 1: Wer bin ich und was habe ich bisher getan?

In dieser Frage stellt ihr euch vor und beschreibt euren bisherigen Werdegang. Ihr müsst nicht all eure  Arbeitgeber akribisch auflisten. Sondern eher darüber schreiben was ihr geleistet habt und welche Erfahrung ihr dabei gesammelt habt.

Frage Nr. 2: Wieso interessiere ich mich für Japan?

Wie hat all das begonnen? Fasst zusammen was auch so neugierig macht Japan zu bereisen. Bei mir hat es zum Beispiel als kleines Kind mit Animes angefangen. Hier ein kleiner Ausschnitt von meinem Text:

„I started reading Manga comics and watching series like Digimon and Pokemon as a Child. This has influenced me and without really noticing I got my first impression of Japan and its culture. These impressions have increased over the time and so did my interest in this country…“

Frage Nr. 3: Warum will ich ein Work and Travel in Japan machen?

Wenn ihr das Land so toll findet warum reicht es euch dann nicht einfach nur Urlaub dort zu machen? Macht euch bewusst warum ihr das Land mit einem Work and Travel Visum bereisen wollt und nicht mit einem ganz normalen Urlaub. Das war zum Beispiel meine Antwort auf die Frage:

„I’m not the only one in my family making international contacts. My sister inspires me a lot with her world trip she is just about to start with her boyfriend and my cousin moved to London last year. This inspires me to travel and work for a year in a land that fascinates me. I set this year of work and travel as a goal for myself. My ambitions help me to overcome obstacles often in everyday life. I have been putting money aside and used my eager to learn to broaden my language skills over the last year, learn more about the country, people, culture and etiquette.„

Frage Nr. 4: Was erhoffe ich mir von dieser Zeit?

Erhofft ihr euch in Japan Fuß zu fassen oder wollt ihr den japanischen Arbeitsmarkt kennen lernen? Ihr braucht auch gar keine Tiefgründigen Dinge zu schreiben, es reicht vollkommen darüber zu berichten was ihr euch von dieser Zeit erhofft. Ich habe zum Beispiel geschrieben:

„Nothing is more precious than making your own experiences and grow. This is why I´m extremely excited and looking forward to work and travel for a year. Explore the country meet new people I want to make international friends, business experience and learn how to read, write and communicate in Japanese during my stay.„

Frage Nr. 5 Warum sollte gerade ich das Visum bekommen. 

Der Schlussteil ist dafür da um dem Konsulat bewusst zu machen das ihr das Visum verdient habt. Ihr braucht aber keine Angst haben das es nur eine bestimmte Anzahl an Plätzen für das Visum gibt. Ich habe bisher noch von keinem gehört das er kein Visa bekommen hat weil zu viele sich bewerben.

Hier noch mal ein Beispiel von meinem Motivationsschreiben für ein Work and Travel Jahr in Japan:

„I am ambitious and persistent which will help me to keep going throughout the year as I am passionate and interested in the country and culture. This year is not just a fix idea but it is my childhood dream. I am independent and diligent. I would like to make my own experiences, plan the trip myself and realize my own ideas. I’m planning on writing a travel blog during my year abroad in Japan so I always have something to look back on and to inspire others to do a year of work and travel and encourage them to outgrow.

Meine persönlichen Tipps für euch

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar Tipps geben. Die euch dabei helfen sollten es ohne großartige Probleme zu schreiben. 

Schreibt gleich von Anfang an auf Englisch oder Japanisch. Zuerst erscheint es euch vielleicht sinnvoller und einfacher alles zuerst in Deutsch zu schreiben. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich fand es wesentlich schwieriger. Vieles habe ich falsch übersetzt, hätte ich gleich am Anfang alles auf Englisch geschrieben wäre vieles einfacher und schneller gewesen.

Lasst mehrmals auch Korrektur lesen. Ihr kennt jemanden der sehr gut in Englisch oder Japanisch ist? Dann fragt diese Person nach ihrer Meinung. Auch darüber wie ihr euch selber einschätzt. Oftmals fällt es uns schwer sich richtig einzuschätzen. Andere Leute können dabei helfen. 

Geht es ruhig an. Ihr wollt natürlich so schnell wie möglich fertig damit werden. Aber sich Zeit lassen ist genauso wichtig. Sich nicht zu hetzen ist unglaublich hilfreich und sehr entspannend.

Habt ihr noch weitere Fragen über euer Motivationsschreiben für Japan oder Tipps die ich vergessen habe zu erwähnen? Schreibt ein Kommentar und lasst es mich wissen!

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3 Comments

  1. Ich bin auch gerade dabei mein Motivationschreiben zu schreiben und kann dem Kommentar von Anna voll zustimmen. Dein Beitrag hat echt gut geholfen den Überblick zu behalten und überhaut erstmal einen Anfang zu finden.

    Dankeschön für diesen tollen Beitrag und Blog! 🙂

  2. Hallo Anna!

    Es freut mich echt das dir mein Beitrag geholfen hat und ich wünsch dir viel Glück für das Visum und alles weitere!

    Liebe Grüße
    Katharina

  3. Bin gerade dabei mein eigenes Motivationsschreiben zu verfassen, nur leider bin ich bei solchen Sachen nicht sonderlich kreativ.
    Dein Beitrag hat mir echt super dabei geholfen, einen groben Aufbau dafür festzulegen. Damit sollte die Schreibblockade ein Ende gefunden haben, vielen Dank! 🙂

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