Nara: historische Tempel, wunderschöne Gärten und ein Park, in dem zahme Hirsche herumlaufen. All das und noch viel mehr macht die Stadt zu einem einzigartigen kulturellen Erlebnis auf deiner Reise durch Japan.
Da Nara nicht weit von Osaka und Kyoto entfernt liegt, eignet sich die Stadt perfekt für einen Tagesausflug. Ich persönlich starte meine Tour meist von Osaka aus. In diesem Beitrag erfährst du, welche Sehenswürdigkeiten du bei deinem Tagesausflug nach Nara unbedingt besuchen solltest, sowie einige nützliche Tipps für deinen Aufenthalt.
Tagesausflug Nara: Wissenswertes & erste Reisetipps
In der Zeit von 710 bis 784 war Nara die Hauptstadt Japans, und in dieser Periode erlebte die Stadt einen regelrechten kulturellen Aufschwung. Zahlreiche bedeutende Tempel, Schreine und Gärten wurden in dieser Zeit errichtet und sind bis heute erhalten geblieben. Doch was Nara so besonders für Touristen macht, sind die frei herumlaufenden Sikahirsche.
Rund 1.700 Hirsche streifen durch die Stadt und den Nara-Park und sie sind gleichzeitig Segen und Herausforderung für die Bewohner. Zahme Hirsche, die ohne jede Scheu mitten in einer Stadt leben? Du fragst dich sicher, wie das möglich ist.
Da die Tiere seit Jahrhunderten in der Gegend heimisch sind und die damals einflussreiche Familie Fujiwara die Hirsche als heilig ansah (der Überlieferung nach, weil eine Schutzgottheit auf einem Hirsch nach Nara geritten sein soll), wurde die Jagd auf sie verboten. Dies führte dazu, dass die Sikahirsche jegliche Furcht vor den Menschen verloren und heute ein fester Bestandteil der Stadt sind.
Praktische Tipps für deinen Tagesausflug
⏰ Früh starten: Komm möglichst früh an. Morgens sind die Hirsche aktiver und die Sehenswürdigkeiten deutlich ruhiger. Viele Touristen kommen erst nach 10 Uhr, du hast die schönsten Ecken dann fast für dich.
👟 Bequeme Schuhe: Der Nara-Park ist riesig und du wirst viele Kilometer zu Fuß zurücklegen. Gute Schuhe sind Pflicht.
🛍️ Taschen und Plastiktüten sichern: Die Hirsche sind trainiert darin, Taschen und Tüten auf Essensinhalt zu untersuchen. Schließe Rucksäcke immer gut und trage keine offenen Plastiktüten sichtbar bei dir.
📅 Halbtagstour vs. Ganztag: Für die Sehenswürdigkeiten rund um den Park reicht ein halber Tag. Wer auch den Yakushi-ji-Tempel und weitere Orte außerhalb des Parks besuchen möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen.
⛩️ Kasuga-Taisha: Das Gelände des Schreins ist kostenlos zugänglich. Nur wer den Innenbereich besichtigen möchte, zahlt 500 Yen Eintritt.
Anreise nach Nara
Nara ist bequem mit dem Zug zu erreichen. Egal, ob du von Kyoto oder Osaka startest, in etwa 50 Minuten erreichst du einen der beiden Bahnhöfe in Nara. Je nachdem, welchen Zug du wählst, kommst du entweder am Nara-Bahnhof oder am Kintetsu-Nara-Bahnhof an.
Beide Bahnhöfe befinden sich in Gehweite zum Nara-Park und den Sehenswürdigkeiten. Der Kintetsu-Nara-Bahnhof liegt jedoch etwas näher. Wenn du einen Rail Pass besitzt, empfehle ich dir, den Nara-Bahnhof zu nutzen, da die Linien im JR Pass enthalten sind.
Kommst du direkt am Kansai International Airport (KIX) an, kannst du von dort ebenfalls nach Nara weiterfahren, meist mit Umstieg in Namba oder Tennoji auf eine der unten beschriebenen Linien. Plane dafür etwas mehr Zeit ein als ab einem Hotel in Osaka.
🚃 Von Osaka aus
Alle Wege führen nach Rom, oder in diesem Fall nach Nara. In Osaka hast du verschiedene Optionen, um nach Nara zu gelangen. Je nachdem, wo sich dein Hotel befindet und welcher Bahnhof in der Nähe ist. Um es übersichtlicher zu gestalten, habe ich die direkten Verbindungen für dich herausgesucht. Überprüfe daher deine genaue Route am besten über Google Maps oder Japan Travel.
Mit Japan Railway (JR): Die Zuglinie, die direkt zum Bahnhof führt, ist die Yamatoji-Linie. Diese Linie hält an den Bahnhöfen Namba, Imamiya, Shin-Imamiya und Tennoji in Osaka, bevor sie weiter nach Nara führt. Wenn dein Hotel nicht an einem dieser Bahnhöfe liegt, musst du umsteigen.
Die Yamatoji-Linie gehört zur JR Group, und wenn du einen JR Pass hast, zahlst du nichts für das Ticket.
Mit Kintetsu Railways: Wenn du keinen Japan Rail Pass besitzt, empfehle ich dir, die Kintetsu-Nara-Linie nach Nara zu nehmen. Der Zug startet in Osaka-Namba und hält an vielen kleineren Bahnhöfen in Osaka, bevor er am Bahnhof Kintetsu-Nara ankommt. Die Fahrt ist schnell und kostet von Osaka-Namba nach Nara nur 680 Yen.
🚃 Von Kyoto aus
Auch von Kyoto aus ist die Zugverbindung sehr gut. Wie bei Osaka erwähne ich hier nur zwei direkte Möglichkeiten, um nach Nara zu gelangen. Beide Linien starten am Bahnhof Kyoto. Wenn dein Hotel nicht in der Nähe ist, suche am besten deine genaue Route auf Google Maps oder Japan Travel.
Mit Japan Railways (JR): Um von Kyoto nach Nara zu gelangen, nimm am besten die Nara-Linie. Du musst weder umsteigen noch lange auf den nächsten Zug warten, da die Linie regelmäßig verkehrt.
Auch die Nara-Linie gehört zur JR-Group und ist somit im JR-Pass enthalten.
Mit Kintetsu Railway: Zweimal stündlich fahren limitierte Expresszüge von Kyoto zum Kintetsu-Nara-Bahnhof. Da der Zug nur an wenigen Bahnhöfen hält, erreichst du Nara in nur 35 Minuten. Das Ticket kostet 1160 Yen.
Alternativ kannst du den normalen Expresszug nehmen, der 10 Minuten länger benötigt, aber nur 640 Yen kostet. Es gibt auch die Kintetsu-Kyoto-Linie, bei der du in Yamato-Saidaiji umsteigen musst, um die Kintetsu-Nara-Linie zu nehmen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nara
Todaiji Tempel
Der Todai-ji-Tempel (großer Tempel des Ostens) zählt zu den berühmtesten und historisch bedeutendsten Tempeln in ganz Japan. Bei meinem ersten Besuch in Nara war dieser Tempel für mich ein absolutes Highlight. Mittlerweile gehe ich jedes Mal, wenn ich in Nara bin, nicht umhin, ihn erneut zu besichtigen.
Das Einzigartige an diesem Tempel ist seine Haupthalle, in der sich die beeindruckende Buddhastatue befindet. Mit einer Breite von 57 Metern und einer Höhe von 48 Metern ist die Halle eines der größten ausschließlich aus Holz gebauten Gebäude der Welt (seit 2025 hält
offiziell der „Grand Ring“ der Expo Osaka den Guinness-Rekord). Darüber hinaus beherbergt sie die größte buddhistische Bronzestatue.
Es ist also verständlich, dass dieser Tempel sehr beliebt bei Touristen ist. Da der Tempel zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist er ein Magnet für Besucher. Lass dich jedoch nicht von Menschenmassen abschrecken. Da das Gelände sehr ausgedehnt ist, wirst du nur an bestimmten Stellen größere Ansammlungen von Menschen bemerken.
💡 Mein Tipp: Nur einen kurzen Spaziergang von Todai-ji entfernt liegt die Nigatsu-dō-Halle. Von dort aus hast du einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Tempel.
Besucherinfos
Mo–So 7:30–17:30 Uhr (Nov. bis Dez. 8:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
keine
Geschlossene Tage
¥ 800 Yen
Eintritt
Nara-Park
Der Nara-Park ist ein riesiges Gelände, auf dem sich alle wichtigen und bedeutsamen Sehenswürdigkeiten in Nara befinden. Doch der eigentliche Höhepunkt des Parks sind die zahlreichen frei herumlaufenden Sikahirsche.
Die Tiere sind über Jahrhunderte an Menschen gewöhnt und laufen entspannt zwischen Tempeln, Wegen und Besuchern umher. Einige Hirsche haben sogar gelernt, sich leicht zu verbeugen, wenn sie Futter erwarten. Dieses Verhalten entstand, weil Touristen Hirsche belohnten, die ihre Köpfe neigten, und die Tiere die Geste daraufhin verinnerlichten.
Trotz ihrer zahmen Wirkung sind die Hirsche Wildtiere. Behalte das im Hinterkopf und halte respektvollen Abstand.
Verhaltensregeln im Umgang mit den Hirschen
- Abstand halten und die Tiere nicht bedrängen, anschreien oder erschrecken.
- Nicht hinknien und Jungtiere keinesfalls berühren.
- Kein normales Essen verfüttern. Es kann den Tieren schaden.
- Taschen und Tüten sichern: Die Hirsche können an Kleidung und Taschen ziehen. Auch Plastiktüten werden von ihnen gefressen, was lebensgefährlich für sie ist.
- Kinder beaufsichtigen: Sikahirsche können 50 bis 70 kg wiegen und werden drängeln. Kleine Kinder sollten nie allein mit den Tieren in Kontakt treten.
- Brunftzeit beachten: Von September bis November sind besonders die Böcke deutlich aggressiver. In dieser Zeit besser etwas mehr Abstand halten.
- Bei aggressivem Verhalten: Futter auf den Boden werfen und dem Tier die leeren Hände zeigen.
Wenn du die Hirsche füttern möchtest
Ehrlich gesagt empfehle ich eher, die Tiere einfach zu beobachten, anstatt sie zu füttern. Sobald du Hirschkekse in der Hand hältst, wirst du von mehreren Hirschen gleichzeitig umringt, was schnell unübersichtlich und unangenehm wird.
Wenn du es dennoch möchtest: Im ganzen Park werden spezielle Hirschkekse (Shika Senbei) von Händlern für ca. 200 Yen pro Päckchen (ca. 10 Stücke) verkauft. Das ist das einzige Futter, das du den Hirschen geben darfst. Füttere zügig und behalte die Situation im Blick.
Kasuga-Taisha Schrein
Ich habe bereits einige Schreine und Tempel in Japan besucht und muss zugeben, dass viele von ihnen sich sehr ähneln. Der Kasuga-Taisha-Schrein gehört aber definitiv nicht dazu.
Kasuga-Taisha ist sogar noch bedeutender in seiner Geschichte als der Todai-ji-Tempel. Er wurde 768 gegründet, knapp 60 Jahre nach der Hauptstadt, und ist der Gottheit gewidmet, die für den Schutz von Nara verantwortlich ist. Der Schrein war auch das Schutzheiligtum der Familie Fujiwara, der mächtigsten Familie in Japan während der Nara-Zeit.
Das Außergewöhnliche an diesem Schrein sind die vielen Laternen. Hunderte Bronzelaternen hängen an dem Gebäude, und genauso viele Steinlaternen säumen den Eingang. Das verleiht dem Kasuga-Taisha-Schrein eine faszinierende Atmosphäre. Ein weiterer Blickfang ist die Architektur und die leuchtende Farbe des Schreines.
💡 Mein Tipp: Kasuga-Taisha verfügt über zahlreiche Nebenschreine, die dem Schrein eine zusätzliche magische Note verleihen.
Besucherinfos
Mo–So 6:30–17:30 Uhr (Nov. bis Feb. 7:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
keine
Geschlossene Tage
¥ 700 Yen
Eintritt
Himuro-Schrein
Meiner Meinung nach der beste Ort, um die Kirschblüten in Nara zu bewundern, ist der Himuro-Schrein (氷室神社) . Er befindet sich in der Nähe des Kintetsu-Nara-Bahnhofs, gegenüber dem Nara-Nationalmuseum.
Besonders faszinierend an diesem Schrein ist die Tatsache, dass er einen Eisgott beherbergt, und passend dazu findest du dort Eisblöcke in Form von Laternen. Ich kann dir diesen Schrein wärmstens empfehlen, vor allem die Kirschbäume verleihen ihm eine bezaubernde Atmosphäre.
💡 Mein Tipp: Im Mai findet das Himuro-Shirayuki-Festival statt. Passend zum Thema Eis kannst du dort Kakigori essen. Das ist geschabtes Eis, das oft mit Sirup serviert wird und besonders an heißen Tagen köstlich ist.
Besucherinfos
Mo–So 6:00–18:00 Uhr (Dez. bis Feb. 6:30–17:30 Uhr
Öffnungszeiten
keine
Geschlossene Tage
¥ kostenlos
Eintritt
Yoshikien Garten
Im Vergleich zum benachbarten Isuien Garten ist der Yoshikien Garten weniger bekannt, aber umso sehenswerter. Yoshikien besteht aus drei verschiedenen eindrucksvollen Gärten, in denen du drei verschiedene stile der japanischen Gartenkunst erleben kannst.
Der Garten umfasst einen Teichgarten, einem Moosgarten und einen Garten für Teezeremonien. Besonders der Moosgarten hat es mir persönlich angetan. Auch der Garten für Teezeremonien ist sehr ansprechend gestaltet und ein wunderbarer Ort zur Entspannung. Übrigens ist der Eintritt in den Garten kostenlos, wenn du deinen Reisepass als Tourist vorzeigst.
💡 Mein Tipp: Im Mai findet das Himuro-Shirayuki-Festival statt. Passend zum Thema Eis kannst du dort Kakigori essen. Das ist geschabtes Eis, das oft mit Sirup serviert wird und besonders an heißen Tagen köstlich ist.
Besucherinfos
Mo–So 9:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
24. Feb. bis 28. Feb.
Geschlossene Tage
¥ kostenlos (Reisepass vorzeigen)
Eintritt
Nara Prefectural Office
Ein echter Geheimtipp für Nara ist das Nara Prefectural Office. Die Architektur des Gebäudes ist zwar weder besonders schön noch außergewöhnlich, eher schlicht sogar.
Doch dafür darfst du mit dem Aufzug zur Dachterrasse fahren, von der aus du einen tollen Überblick über den Nara-Park hast. Das Tolle daran: Das kostet dich nichts.
Da viele Touristen das Regierungsgebäude oft übersehen, herrscht dort wenig Gedränge und du kannst die Aussicht ohne viel Aufhebens genießen.
💡 Mein Tipp: An der Rezeption erhältst du manchmal süße Origami-Hirsche als Souvenir von deinem Tagesausflug nach Nara.
Besucherinfos
Mo–Fr 8:30–17:30 Uhr
Sa–So 10:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
29. Dez. bis 3. Jan.
Geschlossene Tage
¥ kostenlos
Eintritt
Kōfuku-ji Tempel
Direkt am Eingang des Nara-Parks befindet sich der Kōfuku-ji-Tempel. Ein absoluter Blickfang ist der fünfstöckige Pagoda und die drei goldenen Haupthallen.
Auch historisch gesehen ist der Tempel sehr interessant. Die ausführliche Geschichte wäre ein kompletter Beitrag, aber der Vorgängertempel (Yamashina-dera) wurde bereits 669 gegründet; unter dem Namen Kōfuku-ji besteht er an seinem heutigen Standort in Nara seit 710 und war der Haupttempel der Familie Fujiwara. Viele der Gebäude wurden während verschiedener Kriege zerstört und wieder aufgebaut.
Der äußere Bereich des Tempels ist frei zugänglich, aber es gibt drei Bereiche, für die Eintritt verlangt wird. Da der äußere Bereich meiner Meinung nach ausreichend ist, habe ich keine der Innerenbereiche besucht.
Besucherinfos
Mo–So 9:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
keine
Geschlossene Tage
¥ 300 bis 900 Yen (je nach Halle)
Eintritt
Weitere tolle Sehenswürdigkeiten in Nara
Wakakusa-Hügel
Am östlichen Rand des Nara-Parks erhebt sich der Wakakusa-Hügel, ein großer Grashügel mit einem wunderschönen Blick über den gesamten Park und die Stadt. Die Hirsche wandern gern die weitläufige Grasfläche hinauf, und hier findest du sie oft in Ruhe grasend, fernab des Trubels der Haupttouristenorte. Ein Aufstieg lohnt sich sehr und kostet nur 150 Yen. Am Fuße des Hügels gibt es außerdem eine Reihe von Souvenirläden und kleinen Restaurants, ideal für einen Zwischenstopp.
Besucherinfos
Mo–So 9:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
Montag & Dez. bis Feb.
Geschlossene Tage
¥ 150
Eintritt
Isuien-Garten
Der Isuien-Garten ist einer der schönsten klassischen japanischen Gärten in Nara und der bekanntere Nachbar des Yoshikien-Gartens. Der Garten ist in zwei Teile aufgeteilt, die beide unterschiedliche Epochen der Gartenkunst widerspiegeln.
Besonders beeindruckend ist, wie im Hintergrund der Todai-ji-Tempel und die Berge Naras als natürliche Kulisse in das Gartendesign einbezogen werden. Das nennt sich Shakkei, zu Deutsch „entliehene Landschaft“, und ist ein klassisches Element der japanischen Gartenarchitektur.
Besucherinfos
Mo–So 9:30–16:30 Uhr
Öffnungszeiten
Dienstag
Geschlossene Tage
¥ 900
Eintritt
Nara Nationalmuseum
Das Nara Nationalmuseum liegt direkt am Rand des Nara-Parks in der Nähe des Himuro-Jinja und ist besonders bei schlechtem Wetter eine hervorragende Option. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung buddhistischer Kunst und Artefakte aus der Nara-Zeit. Wer die historische Tiefe der Stadt besser verstehen möchte, findet hier spannende Einblicke in die japanische Kulturgeschichte.
Besucherinfos
Mo–So 9:30–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
Montag
Geschlossene Tage
¥ 700
Eintritt
Yakushi-ji-Tempel
Im nordwestlichen Teil der Stadt befindet sich der Yakushi-ji-Tempel. Da der Tempel nicht in der Nähe des Nara-Parks und der anderen Sehenswürdigkeiten liegt, ist dort weniger los.
Im Gegensatz zu vielen anderen Tempeln und Schreinen wurde der Yakushi-ji-Tempel im 7. Jahrhundert von Kaiser Tenmu für seine kranke Frau erbaut. Als einer der ältesten Tempel hat er einen streng symmetrischen Grundriss, auf dem Hauptsaal und Hörsaal auf einer Mittelachse liegen, flankiert von zwei Pagoden.
Um zum Tempel zu gelangen, kannst du die Kintetsu Nara Linie nehmen. Steige bei Yamato Saidaiji um und fahre dann mit der Kintetsu Kashihara Linie zur Nishinokyo Station. Der Tempel befindet sich gleich rechts daneben.
Besucherinfos
Mo–So 8:30–17:00 Uhr
Öffnungszeiten
keine
Geschlossene Tage
¥ 1.100
Eintritt
Mögliche Tagesrouten: Meine Empfehlungen
🦌 Klassischer Tagesausflug
Die Must-sees für den ersten Nara-Besuch
Morgens: Kintetsu-Nara-Bahnhof → Kōfuku-ji-Tempel (Pagode von außen) → Nara-Park (Hirsche beobachten) → Todai-ji-Tempel
Mittags: Mittagessen in der Naramachi (Altstadtviertel südlich des Parks) → Nigatsu-dō-Halle mit Blick über Nara
Nachmittags: Kasuga-Taisha-Schrein → Yoshikien-Garten (kostenlos mit Reisepass) → Nara Prefectural Office Dachterrasse (kostenloser Ausblick)
Abends: Kakinoha-Zushi (Sushi in Persimmonenblättern, Naras Spezialität) zum Abendessen → Rückfahrt
🌿 Gärten, Natur & Geheimtipps
Für alle, die Ruhe und versteckte Schönheit suchen
Morgens: Kintetsu-Nara-Bahnhof → Himuro-Jinja-Schrein (ruhig, wunderschön) → Nara-Nationalmuseum (optional bei Regen) → Isuien-Garten
Mittags: Yoshikien-Garten (kostenlos mit Reisepass) → Picknick im Nara-Park oder Mittagessen in einem der kleinen Cafés in der Nähe
Nachmittags: Wakakusa-Hügel (150 Yen Eintritt, toller Ausblick und Hirsche in Ruhe) → Nara Prefectural Office Dachterrasse (kostenlos)
Abends: Spaziergang durch die Naramachi → Abendessen und Rückfahrt
🏯 Tempel, Geschichte & Kultur
Für Geschichtsinteressierte und Tempelliebhaber
Morgens: Kintetsu-Nara-Bahnhof → Kōfuku-ji-Tempel (Innenbereich lohnt sich) → Todai-ji-Tempel → Nigatsu-dō-Halle
Mittags: Mittagessen in der Naramachi → Kasuga-Taisha-Schrein mit Innenbereich und Nebenschreinen
Nachmittags: Mit Kintetsu zum Yakushi-ji-Tempel (Umstieg in Yamato-Saidaiji) → Besichtigung des ältesten symmetrischen Tempelgrundrisses Japans
Abends: Rückfahrt von Kintetsu-Nara oder Yamato-Saidaiji → Abendessen unterwegs in Osaka oder Kyoto
💡 Hinweis: Die Routen sind Empfehlungen und können je nach persönlichem Tempo und Interessen angepasst werden. An Wochenenden und Feiertagen solltest du mit mehr Besuchern rechnen, besonders beim Todai-ji.
Nara mit einem Insider erkunden
Wenn du Nara nicht alleine, sondern mit einem echten Insider erkunden möchtest, empfehle ich dir, eine geführte Tour zu buchen. Ein englischsprachiger Führer zeigt dir einen Tag lang die schönsten Orte in Nara und Umgebung.
Hilfreiche Links
Anreise
JR West (offizielle Website)
Kintetsu Railway (offizielle Website)
Nara Kotsu (offizielle Website)
Allgemein
Nara Tourism Website (offizielle Website)

