Das Spiegelbild des Tokyo Skytree

Groß, unendlich, Tokio! Japans Hauptstadt hat es ganz schön in sich. Am Anfang mag es einen komplett überfordern aber nach und nach gewöhnt ihr euch an die lebhafte Stadt. Viele der Sehenswürdigkeiten sind in ganz Tokio aufgeteilt, was es fast unmöglich macht alles bei euren ersten Japantrip zu sehen.

Da eure Zeit in Japan begrenzt ist und ihr nicht nur eure ganze Zeit in Tokio verbringen wollt. Habe ich euch in diesem Beitrag alles wichtige über die verrückte Metropole zusammengefasst. Ihr erfährt von mir wann die beste Reisezeit für Tokio ist und welche coolen Sehenswürdigkeiten es gibt. Außerdem noch hilfreiche Tipps über den öffentlichen Nahverkehr und Hotels. 


Inhalt 

  1. Tokio im Überblick – alles was ihr über die Metropole wissen müsst
  2. Wann ist die beste Reisezeit für Tokio?
  3. Wie viel Zeit muss ich für Tokio einplanen?
  4. 7 beliebte Sehenswürdigkeiten und Highlights in Tokio
  5. 3 schöne Ausflüge von Tokio aus
  6. Öffentlicher Nahverkehr in Tokio 
  7. So kommt ihr nach Tokio
  8. Hotel und Unterkunft Tipps in Tokio

Tokio im Überblick – alles was ihr über die Metropole wissen müsst

Tokio ist die Hauptstadt von Japan und liegt in der Kanto Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshu. Mit seinen 9.644.079 Einwohner ist es die am bevölkerungsreichste Metropole des Landes. Tokio ist auch eine der 47 Präfekturen Japan’s und besteht aus 23 Stadtbezirken und mehreren Städten und Dörfern westlich der Stadt. Die Insel Izu und Ogawara gehören ebenfalls zu Tokio. 

Vor 1869 hieß Tokio noch Edo und war neben Kyoto ein politisches und kulturelles Zentrum des Landes. Durch Tokugawa Ieyasu erblühte Edo ab dem Jahr 1590 richtig auf und nach einigen Jahrzehnten wuchs es zu einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt. Mit der Meiji Restauration von 1868 zogen der Kaiser und die offizielle Hauptstadt nach Edo um und die Stadt wurde auf Tokio (östliche Hauptstadt) umbenannt.

Heute ist die Stadt eine schillernde Großstadt die einen den Atem nimmt. Tokio bietet eine unendliche Wahl an Shopping, Essen, Kultur und Unterhaltung für Besucher aus allen Ländern an. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 7 Stunden

Wann ist die beste Reisezeit für Tokio?

Die angenehmste und schönste Zeit für Tokio ist der Frühling zur Kirschblütenzeit oder im Herbst wenn die Blätter sich rot färben. Das Klima ist dann sehr moderat und liegt zwischen 10°C bis 15°C. Der Sommer ist sehr schwül (30°C tagsüber) und es fällt oft Regen, im Spät-Sommer gibt es sogar oft Taifune. Allerdings bietet Japan zu dieser Jahreszeit die meisten Festivals an und es gibt sehr beeindruckende Feuerwerke. Der Winter ist eher trocken in Tokio, auch wenn es ab und zu schneit, die maximale Temperatur beträgt 10°C. Im Winter gibt es weniger Touristen, somit sind die meisten Sehenswürdigkeiten nicht so überfüllt wie im Frühling oder Herbst.

Wie viel Zeit muss ich für Tokio einplanen? 

Da Tokio eine riesengroße Stadt ist, ist es fast unmöglich alles innerhalb einer kurzen Zeit dort zu sehen. Wenn ihr nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tokio machen wollt reichen euch wahrscheinlich 4 bis 5 Tage. Dazu dann noch 2 Tage als Tagesausflüge einplanen und ihr habt das gröbste von Tokio gesehen. Insofern ihr euch mehr Zeit lassen wollt, solltet ihr 9-10 Tage dort verbringen. 

Mein persönliche Tipp wäre es aber euch nur ganz kurz in Tokio aufzuhalten. Wählt die Dinge aus die ihr nur dort sehen könnt und den Rest könnt ihr aller Wahrscheinlichkeit auch in anderen Städten erleben. Meistens ist es sogar eine noch bessere Erfahrung als im überfüllten Städtchen Tokio.

7 beliebte Sehenswürdigkeiten und Highlights in Tokio

Wie gesagt: Tokio ist groß und hat einiges zu bieten. Aber welche Sehenswürdigkeiten gehören nun eigentlich zum Must see von Tokio? In diesem Abschnitt erfährt ihr welche Sehenswürdigkeiten und Highlights ihr nach meiner Meinung nicht verpassen solltet.

Shibuya Crossing

Die Kreuzung von Shibuya ist wohl die am meist bekannteste Kreuzung der Welt. Zahlreiche Leute kennen die Kreuzung von Filmen wie Fast and Furios Tokyo Drift. Aber was macht diese Kreuzung denn nun so besonders, dass es sogar mittlerweile eine richtige Sehenswürdigkeit ist? 

Alle Fußgänger Ampeln schalten zur gleichen Zeit auf Grün und die Kreuzung verwandelt sich für einen kurzen Augenblick in ein totales Gewusel an Menschen. Vor allem zur Rush Hour ist die Shibuya Crossing überfüllt. Was natürlich dann ein total Hingucker von oben, weiter weg ist oder aber von mittendrin.

Shibuya Crossing in Tokio

Electric Town Akihabara 

Akihabara ist definitiv eins der am verrücktesten Stadtteilen in ganz Tokio und mein absoluter Lieblingsort! Zahlreiche Anime Weebs leben hier ihren Kaufrausch für Anime Merchandise aus. Aber es ist nicht nur ein Mekka für Anime Merchandise sondern auch für Elektronik aller Art. Ihr werdet ganz sicher nicht aus dem staunen heraus kommen, denn überall sind schrille Reklametafeln die eure Aufmerksamkeit fordern.

Eins der coolsten Dinge die ihr in Akihabara tun könnt, ist es in eins der zahlreichen Game Center zu gehen und euch wieder wie ein kleines Kind zu fühlen und dort mit den Spielautomaten zu spielen. Oder ihr geht in eins der zahlreichen Maid Cafés und lasst euch dort von niedlichen Bedienungen euer Essen bringen und werdet von ihnen mit Meister angesprochen. 

Odaiba – die künstlich erschaffene Insel

Odaiba gehört noch eher zu den unentdeckten Orten in Tokio was sich nach und nach aber ändern wird, wegen dem berühmten Teamlab Borderlass Museum. Auch wenn es eins der coolsten Museen aller Zeiten ist, empfehle ich euch auch andere irre Sehenswürdigkeiten in Odaiba anzuschauen. 

Vor allem vom Odaiba Beach habt ihr einen tollen Blick auf Tokio und die Rainbow Bridge. Abends wird die Brücke sogar beleuchtet und die Stimmung wird romantisch. Der Strand ist ein toller Ort um den überfüllten Tokio zu entkommen und ihr könnt dort in Ruhe spazieren gehen und die Aussicht genießen. Es gibt sogar eine kleine Freiheitsstatue dort die euch zum schmunzeln bringen wird.

Zojoji Tempel und Tokyo Tower

Der Tokyo Tower liegt im Zentrum von Tokio und ist mit seinem 333 Meter einer der höchsten, selbsttragenden Stahltürme der Welt. Das Vorbild für den Tokyo Tower war natürlich der Eiffelturm in Paris und er übertrifft ihn sogar um ganze 8 Meter. Es gibt zwei Decks im Tokyo Tower, ich war aber nur im unteren Deck, dennoch hatte ich einen tollen Blick auf die Stadt und am Boden gibt es sogar Fenster mit denen ihr bis ganz nach unten schauen könnt.

Nicht weit vom Tokyo Tower entfernt ist der Zojo-Ji Tempel. Obwohl der Tempel seit 1598 in Tokio liegt, ist er im Vergleich zum Sensoji Tempel noch recht unbekannt. Was ich überhaupt nicht verstehe, da der Tempel viel beeindruckender und schöner ist. Vor allem ist der Tempel nicht so überlaufen wie der Sensoji Tempel.

Der Zojoji Tempel und Tokyo Tower in Tokio

Ein Besuch in einem Themen Café

Ein super Highlight was ihr in Tokio tun könnt, ist es in ein Themen Café zu gehen. Das wird zu einer eurer außergewöhnlichsten Erfahrungen in Japan werden. 

Aber was sind denn nun Themen Cafés? 

Ganz Simple erklärt, haben diese Cafés oder Restaurants einfach nur ein bestimmtes Thema/Motto und alles wird danach gerichtet: das Essen, die Deko, die Outfits der Kellner, einfach alles. Von kuschelig bis düster, es gibt zahlreiche unterschiedliche Themen das ein Café aufgreift und dann perfekt umsetzt. 

Meine Tipps für ein Themen Café in Tokio:

  • Das coole Robot Restaurant in Shinjuku
  • Das fantasievolle Alice in Magical Land Restaurant in Shinjuku
  • Das illustrierte 2D Café in in Shinjuku

Es gibt natürlich noch weitaus mehr Themen Cafés in Tokio, mit ein bisschen Recherche werdet ihr schnell fündig.

Shinjuku Gyoen Park

Der Shinjuku Gyoen Park ist einer der größten und bei den Einheimischen einer der beliebtesten Parks in Tokio. Der Park ist nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof Shinjuku entfernt. Dort könnt ihr abseits vom hektischen Tokio die Natur genießen und die drei schönen Gärten dort bewundern. Vor allem im Frühling wenn die Kirschblüten blühen ist der Shinjuku Gyoen Park ein klasse Ort zum betrachten der Kirschblüten.

Meiji Schrein

Der Meiji Schrein befindet sich im Stadtbezirk Shibuya, nicht weit vom Bahnhof Harajuku. Um den Schrein herum wurde ein künstlich erschaffener Wald angebaut. Der Meiji Schrein und dessen Wald wurde zu Ehren des damaligen Kaisers in der Meiji Periode und dessen Gemahlin Kaiserin Shoken gewidmet. Das weitläufige Schrein Gelände hat tolle Wanderwege, die sich für einen entspannten Spaziergang eignen. Am Schrein könnt ihr dann Talismane kaufen die euch und eure Lieben beschützen.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Highlights der Stadt

Das war natürlich noch längst nicht alles was Tokio zu bieten hat. Wenn euch eher nach unbekannten Orten in Tokio ist dann habe ich für euch noch hier ein paar Sehenswürdigkeiten.

Das Ghibli Museum in Mikata

Für Ghibli oder beziehungsweise für Anime Fans ist das Ghibli Museum ein absolutes Muss. Das Kunst- und Animationsmuseum entführt euch in die Welt von den berühmten Ghibli Filmen. Das erfolgreiche Animationsstudio hat schon einige bekannte Anime Filme hervorgebracht wie „Prinzessin Mononoke“, „Mein Nachbar Totoro“ oder der Oscar Gewinner „Chihiros Reise ins Zauberland“.

Der Stil zum Museum wurde an den Filmen angepasst und es hat ein leicht romantischen und verspielten Flair. Es gibt auch sehr viele lebensgroße Figuren wie Totoro, der gleich am Eingang steht oder den Roboter aus „Das Schloss im Himmel“. 

Purikura Fotoautomat in der Takeshita Street in

Harajuku

Die berühmte Takeshita Street in Harajuku ist so gut wie immer überfüllt und ich muss zugeben, es ist nicht gerade einer meiner Lieblingsorte in Tokio. Trotzdem gibt es etwas dort das ich gerne mache, vor allem mit meinen Freunden die mich auf meiner Reise begleiten und das sind Purikura Bilder.

Purikura sind Fotoautomaten die kleine Fotos herstellen und die dann verziert werden können. Bei euren Besuch solltet ihr das nicht versäumen, denn es sorgt für ganz viel Spaß, die posen richtige hinzubekommen und zum Schluss dann die Bilder niedlich zu verzieren.

Kostenlose Aussicht auf Tokio vom Tokyo Metropolitan Government Building

Japan ist teuer, vor allem in Tokio müsst ihr manchmal tief in den Geldbeutel greifen für Sehenswürdigkeiten. Trotzdem ist es möglich Tokio mit einen Low Budget zu genießen. Das Tokyo Metropolitan Government Building ist ein Hochhaus von welchem ihr Umsonst die Stadt überblicken könnt.

Das Gebäude Komplex hat einen Nord und Südturm zu denen ihr beide hochfahren könnt. Allerdings ist dort manchmal sehr viel los, vor allem bei Sonnenuntergang. Das solltet ihr bei eurer Planung beachten.

3 schöne Ausflüge von Tokio aus

Obwohl die Stadt groß ist und es sehr viel dort zu sehen gibt, rentiert es sich mal über den Tellerrand zu blicken. Es gibt nämlich einige tolle Tagesausflüge die ihr ab Tokio unternehmen könnt. Welche das sind erfährt ihr hier.

Kamakura 

Kamakura liegt südlich von Tokio und mit dem Zug dauert es gerade mal nur 90 Minuten, dann seid ihr auch schon dort. Da die Stadt direkt an der Küste liegt ist der Sommer eine tolle Zeit für Kamakura. Dort könnt ihr dann am Strand etwas baden und Sonne tanken oder ihr erkundet die historische Stadt. Besonders die große Buddha Statue ist eine populäre Sehenswürdigkeit.

Yokohama

Zwischen Tokio und Kamakura liegt die moderne Hafenstadt Yokohama. Nach Tokio ist Yokohama die zweitgrößte Stadt Japans und ist ein wichtiges Handelszentrum für Japan. Zudem ist die Stadt sehr berühmt für das riesige Chinatown Viertel oder den wunderschönen Hafen mit dem beeindruckenden Osanbashi Pier.

Hakone

Wenn ihr weg von der großen Stadt wollt und ihr beabsichtigt etwas Zeit in der Natur zu verbringen, dann ist Hakone genau richtig für euch. Gerade mal nur 100km von Tokio entfernt befindet sich im gebirgigen Vorland des Fuji, der Fuji-Hakone-Izu Nationalpark. Größer könnte der Kontrast gar nicht sein. Erst seid ihr in einer der größten Städte der Welt und nach ungefähr 60 Minuten in einem Nationalpark mit umwerfender Natur und tollen Onsen zum baden. 

Baumallee in Hakone

Öffentlicher Nahverkehr in Tokio

Das öffentliche Verkehrsnetz von Tokio mag am Anfang jeden Angst machen und überfordern. Da es erstmal so aussieht als wäre es das pure Chaos an Zügen aber das kann täuschen. Denn auf den zweiten Blick und wenn ihr euch an die vielen Menschen am Bahnhof gewöhnt habt, ist es komplett durch organisiert und einfach zu verstehen. 

Die wichtigsten JR Züge in Tokio

Für das Zentrum von Tokio gibt es insgesamt 6 relevante Zuglinien für Touristen die alle wichtigen Stadtbezirke abdecken. Die Züge werden von der Bahngesellschaft Japan Railways Group betrieben. Wenn ihr also einen JR Pass habt sind diese Züge für euch kostenlos.

Yamanote Line

Die grüne Yamanote Line ist wohl die bekannteste und wichtigste Zuglinie in ganz Tokio. Da die Linie im Kreis fährt verbindet sie alle wichtigen Stadtbezirke wie Shibuya, Shinjuku, Harajuku, Akihabara, Ueno, Ikebukuro, Shinagawa und Tokio. 

Keihin-Tohoku Line

Die blaue Keihin-Tohoku Line verläuft parallel zur Yamanote Line in der östlichen Hälfte des Kreises. Die Linie hält an den Hauptbahnhöfen Omiya, Saitama, Kawaguchi, Ueno, Kanda, Shinagawa und sogar Yokohama das in der Präfektur Kanagawa liegt.

Chou/Sobu Line (Lokal)

Die gelbe Chou/Sobu Line verläuft über den Yamanote Kreis. Die lokale und somit langsame Linie hält an allen Haltestellen, die wichtigsten sind: Chiba, Akihabara, Sendagaya, Yoyogi, Shinjuku und Nakano. 

Chuo Line (Rapid)

Die Rapid Line verläuft wie die Lokal Line über den Yamanote Kreis. Allerdings hält die Linie nicht an allen Bahnhöfen, somit ist die Linie schneller. Sie verbindet die Tokio Station mit der Shinjuku Station.

Saikyo Line

Die dunkelgrüne Seikyo Line verläuft parallel zur Yamanote Line in der westlichen Hälfte des Kreises. Die relevantesten Bahnhöfe sind Osaki, Ebisu, Shibuya Shinjuku, Ikebukuro und Omiya. 

Vom Bahnhof Osaki fahren einige Züge weiter entlang der Rinkai-Linie in Richtung Odaiba.

Shinkansen

Shinkansen sind die berühmten Hochgeschwindigkeitszüge die ganz Japan verbinden. Die Tokaido Shinkansen halten in Tokio und Shinagawa an. Um mit den Shinkansen zu fahren müsst ihr an einen der Fahrkartenschalter gehen und euch ein Ticket holen und einen Sitzplatz reservieren. 

U-Bahn

Die U-Bahn in Tokio ist mit jährlich ca. 3,1 Milliarden Fahrgästen, das sind 8,5 Millionen Fahrgäste pro Tag, das am stärksten in Anspruch genommene U-Bahn Netz der Welt. Betrieben werden die U-Bahnen von zwei unabhängigen Unternehmen: Die Tokyo Metro und Toei-U-Bahn. Zusammen decken sie das Zentrum Tokios für Touristen und Einheimische dicht ab. Hier sind die wichtigsten Linien die ihr kennen solltet.

Tokyo Metro

Ginza Line

Die Farbe der Ginza Line ist Orange und hat die Nummer 3. Die Stationen tragen den Buchstaben „G“ gefolgt von einer Zahl. Die Line hält unter anderem in Shibuya, Shimbashi, Ginza, Nihombashi, Ueno und Asakusa.

Hibiya Line

Die Hibiya Line hat die Farbe Grau und trägt die Nummer 2. Die Stationen tragen den Buchstaben „H“ gefolgt von einer Zahl. Das sind die wichtigsten Haltestellen der Linie: Naka-Meguro, Ebisu, Roppongi, Ginza, Akihabara und Ueno.

Hanzomon Line

Die Farbe der Linie ist Violett und die Stationen tragen den Buchstaben „Z“ gefolgt von einer Zahl. Die Line hält unter anderem in Shibuya, Omotesando, Sumiyoshi und Kinshicho.

Toei-U-Bahn

Asakusa Line

Die Farbe der Linie ist in Rosa und die Bahnhöfe tragen den Buchstaben „A“ gefolgt von einer Zahl. Die Linie hat die Nummer 1. Die Linie hält in Asakusa, Nihombashi, Shimbashi und Gotanda.

Toei Shinjuku Line

Die Farbe der Linie ist in gelbgrün und die Bahnhöfe tragen den Buchstaben „S“ gefolgt von einer Zahl. Die Linie hat die Nummer 10. Die wichtigsten Bahnhöfe sind Shinjuku, Ichigaya, Sumiyoshi, Ojima und Ichinoe.

Taxi fahren in Tokio

Eine weitere einfache und komfortable Art von A nach B zu kommen, ist es ein Taxi zu nehmen. Vor allem dann wenn die öffentliche Verkehrsmittel Nachts nicht mehr fahren kann es sehr vorteilhaft sein ein Taxi zu nehmen. Zudem sind die Fahrzeuge einwandfrei sauber und bieten einen sehr guten Service.

Dafür sind Taxis aber teurer als Züge und U-Bahn. Die Grundgebühr beträgt 730 Yen und der Kilometerpreis 320 Yen. Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr wird es sogar noch etwas teurer. Die Grundgebühr beträgt dann 876 Yen und der Kilometerpreis liegt bei 384 Yen. Lohnen tun sich Taxis also nur wenn ihr kurze Strecken fahrt.

So fahrt ihr richtig mit dem Taxi in Japan

Wenn ein Taxi frei ist wird es vorne an einer Anzeigetafel im Auto angezeigt. Die Tafeln sind auf Japanisch aber werden für Touristen zusätzlich farblich noch gekennzeichnet. Rot bedeutet, das Taxi ist frei und Grün bedeutet es ist besetzt.

Sobald ein Taxi kommt oder ihr darauf zugeht, solltet ihr beim Taxi immer hinten einsteigen. Die Türen des Taxis öffnen und schließen sich automatisch.

Außerdem solltet ihr auf einen Zettel oder im Smartphone euren Wunschort in japanischer Schrift dabei haben. In vielen großen Städten können die meisten zwar Englisch aber ihr wollt ja nicht aus Versehen an einen komplett falschen Ort gelangen. Kann durchaus passieren!

Und zum Schluss: Bitte kein Trinkgeld geben. In Japan gilt es als unhöflich Trinkgeld zu geben, da es ganz verständlich ist, im Service Bereich alles für den Kunden zu tun. Deswegen erwarten und akzeptieren Taxifahren kein Trinkgeld.

Prepaid Karten und Tickets

In Tokio gibt es zahlreiche Kombi Tickets oder Tageskarten, aber die meisten davon sind eher überteuert und rentieren sich nicht, da sie nicht alle Zug oder U-Bahnlinien einschließen. Viel besser wäre es sich die Prepaid Karten zu holen oder nur ein Einzelticket.

Die schnelle und einfache Art wäre es wenn ihr euch eine Prepaid Karte holt. Diese Prepaid Karten könnt ihr für den Zug, Bus und der U-Bahn benutzen. Ihr könnt sogar in bestimmten Geschäften damit bezahlen. Aber auch außerhalb von Tokio können die Prepaid Karten mittlerweile für die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. 

Es gibt 2 Arten von Prepaid Karten die ihr in Tokio und Umgebung benutzen könnt: Die Suica Karte und die Pasmo Karte. Die Karten könnt ihr vor Ort an einem Ticketschalter kaufen. Dort müsst ihr eine Kaution von 500 Yen zahlen die ihr aber wieder zurückbekommt wenn ihr die Karte abgibt. 

Falls ihr an einen Tag besonders viel mit der Bahn fährt, lohnt es sich eventuell doch ein Kombi Ticket zu kaufen. Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Tokyo Free Kippu (Preis: 1600 Yen)

Mit der Tokyo Free Kippu Karte könnt ihr einen Tag lang alle Tokyo Metro Linien, Toei U- Bahn Linien, Toei Busse, die Toei Tokyo Sakura Straßenbahn, der Nippori Toneri Liner und JR Linien, die innerhalb der 23 Stadtbezirke Tokios verkehren, nutzen.

  • Kombi Tageskarte der Tokyo Metro & Toei U-Bahn Pasmo (Preis: 900 Yen)

Mit dieser Karte könnt ihr einen ganzen Tag lang für unbegrenzte Fahrten alle Tokyo Metro- und Toei U-Bahn Linien nutzen.

Hilfreiche Apps für öffentliche Verkehrsmittel 

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar hilfreiche Apps empfehlen, die ich selber immer für meine Japan Reise nutze. 

Japan Travel

Die App Japan Travel ist eine super App als Routenplaner für den Fernverkehr. Gibt einfach euren Abfahrt- und Zielort ein und die App sagt euch welchen Zug ihr nehmen müsst. Wenn ihr sogar den Japan Rail pass habt könnt ihr sehen welche Züge für euch kostenlos sind und welche ihr bezahlen müsst.

SuicaEng

Für iPhone Nutzer gibt es die Suica Karte mittlerweile auch als App. Das Guthaben der mobilen Prepaid Karte kann mit Apple Pay bezahlt werden und in eure Wallet App hinzugefügt werden.

Taxi Tokyo Musen

Falls mal kein Taxi in der Nähe ist könnt ihr mit dieser App ein Taxi herbei rufen. 

So kommt ihr nach Tokio 

Mit dem Flugzeug

Tokio hat zwei Flughafen, einmal den Flughafen Narita für hauptsächlich Internationale Flüge und den kleineren Flughafen Haneda, der südlich der Stadt liegt.

Von Narita Airport nach Tokio

Der Narita Airport befindet sich in der Stadt Narita in der Präfektur Chiba etwa 60km nordöstlich von Tokio. Obwohl der Flughafen außerhalb der Stadt liegt, gibt es sehr gute Fernverkehr Verbindung zur Stadt. 

Wenn ihr den JR Pass habt solltet ihr euch auch gleich ein Ticket für den JR Narita Express Zug holen. Die Fahrt ins Zentrum dauert nur 50 Minuten.

Falls ihr keinen JR Pass habt dann wäre die Keisei Limited Express Linie sinnvoll. Das Ticket kostet nur 1000 Yen, dafür dauert es etwas länger ins Zentrum von Tokio zu fahren.

Eine weitere Möglichkeit in die Stadt zu kommen ist es den Bus zu nehmen. Die Fahrt dauert zwar etwas länger als mit dem Zug, ist dafür aber nicht so überfüllt und auch etwas entspannter. 

Das Taxi zu nehmen wäre eine weitere Art um nach Tokio zu gelangen. Vom Flughafen bis in die Stadt gibt es zwar Festpreise aber teuer ist es trotzdem.

Von Haneda Airport nach Tokio 

Der Flughafen Haneda liegt viel näher an Tokio als der Narita Flughafen. Von Haneda aus gelangt ihr also schneller ins Zentrum.

Die Tokyo Monorail Linie ist im JR Pass mit dabei. Es dauert gerade mal nur 15 Minuten zum Bahnhof Hamamatsuchō. Von dort aus könnt ihr mit der Yamanote Linie oder die Keihi Tohoku Linie weiterfahren.

Ihr könnt aber auch die Kaikyu Linie benutzen, bis zum Bahnhof Shinagawa dauert aus auch nur 15 Minuten und von dort aus könnt ihr in die Yamanote Linie umsteigen. Wenn ihr eine Prepaid Karte habt, müsst ihr nicht extra erst ein Ticket kaufen. 

Mit dem Shinkansen

Die meisten Shinkansen Linien halten am Bahnhof Tokio. Die meisten Züge sind vollständig durch den Japan Rail Pass abgedeckt. Wenn ihr von Osaka/Kyoto aus kommt dann müsst ihr den Tokaido Shinkansen oder Sanyo Shinkansen nehmen. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden. Es gibt auch direkt Verbindungen von der Insel Kyushu nach Tokio. Aber auch von Hokkaido aus könnt ihr mit dem Shinkansen nach Tokio fahren.

Hotel und Unterkunft’s Tipps für Tokio

Da in der Stadt der Platz eher begrenzt ist, sind Hotelzimmer in Tokio eher klein und auch manchmal etwas teuer. Je nach Stadtteil können die Preise sogar stark variieren, im schicken Stadtteil Ginza kann das Zimmer schon mal 80€ pro Nacht kosten. In Asakusa dagegen gibt es meist günstigere Hotels.

Außerhalb des Zentrums wie zum Beispiel in Narita werden die Hotels auch preiswerter aber dann müsst ihr jeden Tag lange hin und zurück pendeln. Das solltet ihr beachten wenn es euch nicht stört etwas weiter weg von Tokio zu sein. 

Wichtiger Hinweis: Zur Golden Week, das ist eine Feiertagswoche die vom 29.04 bis 05.05 geht, sind die Unterkünfte in ganz Japan überteuert. Zu dieser Zeit schließen nämlich sehr viele Unternehmen und die Japaner verreisen dann.

Meine Hotelempfehlung: 9 hours Akasaka 

Das 9 hours Akasaka ist ein Kapselhotel im Stadtteil Minato. Der Kaiserpalast von Tokio ist nicht weit weg sowie die U-Bahn Haltestelle Akasaka. Auch Konbini’s und Restaurant sind in der Umgebung.

Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Hostel, allerdings bieten die Schlafkabinen mehr Privatsphäre und sind besser ausgestattet und moderner. Die Zimmer bestehen in der Regel aus kleinen Plastikkabinen mit etwa 2m² Bodenfläche und 1,20 m Höhe. Teilweise haben die Kabinen auch einen Fernseher oder Radio eingebaut sowie eine Steckdose für euer Handy. Das Hotel hat auch Gemeinschaftsräume wo ihr abhängen könnt und auch Essen von außerhalb essen dürft. Saubere Duschen und Toiletten gibt es natürlich auch. 

Ich persönlich mag Kapselhotels sehr gerne, da ich mich wie eine kleine Biene im Bienenstock fühle. Es ist natürlich auch alles sehr sauber und ordentlich und es gibt auch lange Check-in Zeiten. Ein kleinen Punktabzug gibt es allerdings schon, wenn ihr mehrere Nächte dort verbringt müsst ihr immer neu einchecken. Euer Gepäck könnt ihr zwar in ein Schließfach tun, aber nervig ist es alle mal.

Weiter Infos und Buchungen auf booking.com: 9 hours Akasaka

Weitere Kapselhotels die euch gefallen könnten:

Weitere Hotelempfehlungen für Tokio 

Wenn euch Kapselhotels überhaupt nicht zusagen, habe ich hier noch weitere Hotels und Unterkünfte für euch herausgesucht.

Für den kleinen Geldbeutel:

Für den mittleren Geldbeutel:

Für den extravaganten Geldbeutel:

Wart ihr schon in Tokio? Welche Tipps habt ihr für die Metropole? Oder welche Sehenswürdigkeiten sollten nicht in diesem Beitrag fehlen? Habt ihr noch weitere Fragen? Dann schreibt mir gerne ein Kommentar!

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